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"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl" e.V.

Willkommen in unserer Synagoge


Link zu unserem


Auf den ersten Blick sieht es nicht viel anders aus als in früheren Jahren. Bei genauerem Hinsehen werden Sie jedoch einige Unterschiede erkennen. Wir haben weniger Konzerte als sonst im Programm. Natürlich hängt das mit der Corona-Pandemie zusammen. Drei Konzerte bieten wir als Open-Air-Veranstaltungen in den Sommermonaten an: Aquabella, Nadine Fingerhut & Band sowie Sistanagila. Karolina Petrova wird im März in der Synagoge singen; weil davon auszugehen ist, dass dann noch jene Einschränkungen gelten, die Sie inzwischen alle kennen, werden zwei Konzerte mit beschränkter Besucherzahl nacheinander stattfinden. Eine frühzeitige Anmeldung ist dringend zu empfehlen. Ende November – die Hoffnung stirbt zuletzt – werden wir vielleicht alle oder fast alle geimpft sein und können wieder ein Konzert in der Synagoge erleben. Anderenfalls werden wir uns zusammen mit den Künstlern etwas einfallen lassen.

Wir schließen eine Erweiterung des Konzertprogramms nicht aus.

Ein Highlight im kommenden Jahr wird sicher die Ausstellung der Stelenobjekte für die Synagoge unter dem Motto „Erinnern – Wachen – Erleben“ sein. Die Ausschreibung wurde außer auf unserer Website auch auf den Internetseiten mehrerer Künstlerorganisationen veröffentlicht. Wir sind sehr gespannt, wie viele Künstlerinnen und Künstler ihre Entwürfe bis Ende Dezember eingereicht haben.




Ausschreibung

ERINNERN - WACHEN- ERLEBEN
Stelenobjekte Synagoge Vöhl

 
Neben der ehemaligen Vöhler Synagoge befindet sich ein durch einen schmalen Weg unterteilter kleiner Hang, auf dem künftig 6 Stelen stehen sollen – drei auf der oberen und drei auf der unteren Hälfte. Diese Stelen sollen im Rahmen eines freien Kunstwettbewerbs ermittelt werden.
Bei freier Wahl des Materials und der Form sollen die Stelen vorne und hinten mit einem angemessenen Text, einer Grafik oder einem Symbol versehen werden. Die Stelen sollen 80-200 cm hoch und 40-70 cm breit sein.
Künstler*innen können sich mit ihrem Lebenslauf, einer Beschreibung des Kunstwerks sowie einem zeichnerischen Entwurf, einem kleinformatigen Modell oder einem Foto des Entwurfs bis zum 31. Dezember 2020 für die Teilnahme bewerben.
Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten können nur 30 Arbeiten angenommen werden. Die Auswahl der Arbeiten ergibt sich durch die Reihenfolge ihrer Einsendung. Spätestens Mitte Januar werden die zu spät eingereichten Arbeiten zurückgesandt und die 30 angenommenen Künstler*innen informiert.
Die fertigen Stelenobjekte sollen zwischen dem 25. Juli und 1. August 2021 abgegeben werden. Bis zum 15. August entscheidet die Jury und bereitet die Ausstellung vor. Am Sonntag, 15. August, wird die Ausstellung eröffnet und der Jury-Entscheid mitgeteilt. Die ausgewählten Stelen werden vom Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. für einen Preis von 1000.- Euro gekauft. Die Waldeckische Landeszeitung lobt darüber hinaus einen Sonderpreis von 500 Euro aus.
Alle 30 Stelen werden bis zum 31. Oktober auf dem Hof der Synagoge ausgestellt. Daher sollen die Stelen mit einem standfesten Sockel versehen sein. Die nicht von der Jury ausgewählten Stelen können mit einem Preisschild versehen werden.
Nach Ausstellungsende holen die Künstler bzw. die Käufer ihre Stelen ab; die ausgewählten 6 Stelen bleiben in Vöhl.
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für während der Ausstellung auftretende Schäden oder für Diebstahl.
Kontaktdaten:
Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge Vöhl, Mittelgasse 9, 34516 Vöhl
Postadresse und Ansprechpartner:
Karl-Heinz Stadtler, Am Wäldchen 3, 34516 Vöhl
05635-1491, 0173-2662489, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Facebook: Synagoge Vöhl
Wichtige Termine:
• Bewerbung bis zum 31. Dezember 2020
• Abgabe 25. Juli - 1. August 2021
• Ausstellung 15. August - 31. Oktober 2021

Hier der Ausschreibungstext als pdf zum Ausdrucken: Ausschreibung Stelen .pdf

Bilder des Geländes finden sich unter "Veranstaltungen" unten rechts.


Kampagne:

#bezeihungsweise: jüdisch und christlich -
nächer als du denkst

Eine ökumenische Kampagne regt dazu an, im Jubiläumsjahr 2021 die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum im Alltag neu zu entdecken: „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. Ein Jubiläum, da im Jahr 321 die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt wurde. Auf Plakaten in unseren Schaukästen, aber auch in digitalen Dialogen auf der Website (www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de) geht es um die Verwandtschaft, aber auch um die Eigenheiten der jeweiligen Tradition.

Weit zurück reicht die Verbindung zwischen christlicher und jüdischer Glaubensweise. Das Christentum hat seine Wurzeln ja im biblischen Judentum: Jesus war Jude und seine ersten Jüngerinnen und Jünger auch. Gerade bei unseren kirchlichen Festen wird dieser Zusammenhang vielfach deutlich – ganz besonders bei Ostern / Passah und Pfingsten / Schawuoth („Wochenfest“).

Im Januar steht die Bibel im Zentrum. Juden und Christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Im Februar werden Purim und Karneval zu einander in Beziehung gesetzt und im März dann Ostern und Passah.

Unterschiede? Jede Menge! Jedoch gibt es immer wieder auch Parallelen und – manchmal an der Oberfläche oder tief verborgen: Gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.

Auch der Förderverein "Ehemalige Synagoge Vöhl" wird sich mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Vöhl an der Kampagne beteiligen.
Weitere Informationen werden hier veröffentlicht werden.



 
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