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"Synagoge in Vöhl"
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Förderkreis
"Synagoge in Vöhl" e.V.

Willkommen in unserer Synagoge


Link zu unserem


Auf den ersten Blick sieht es nicht viel anders aus als in früheren Jahren. Bei genauerem Hinsehen werden Sie jedoch einige Unterschiede erkennen. Wir haben weniger Konzerte als sonst im Programm. Natürlich hängt das mit der Corona-Pandemie zusammen. Drei Konzerte bieten wir als Open-Air-Veranstaltungen in den Sommermonaten an: Aquabella, Nadine Fingerhut & Band sowie Sistanagila.
Eine frühzeitige Anmeldung ist dringend zu empfehlen.
Mitte Oktober und Ende November – die Hoffnung stirbt zuletzt – werden wir vielleicht alle oder fast alle geimpft sein und können wieder Konzerte in der Synagoge erleben. Anderenfalls werden wir uns zusammen mit den Künstlern etwas einfallen lassen.
Wir schließen eine Erweiterung des Konzertprogramms nicht aus.
Ein Highlight im kommenden Jahr wird sicher die Ausstellung der Stelenobjekte für die Synagoge unter dem Motto „Erinnern – Wachen – Erleben“ sein.



Esther Bejarano ist gestorben


Die nur durch einen Zufall dem Tod in Auschwitz entronnene Esther Bejarano gab zweimal ein Konzert in der Vöhler Synagoge. Vorher war sie in der Alten Landesschule in Korbach, um mit Schülerinnen und Schülern über ihr Leben zu sprechen und mit ihnen über Rassismus und Antisemitismus zu diskutieren.
Es war großartig, diese damals schon über 90 Jahre alte Frau zwischen den zwei großgewachsenen Männern - ihrem Sohn und einem Freund - rappen zu sehen. In der Pause ihres ersten Konzerts in Vöhl verließ ein Ehepaar das Konzert schimpfend mit der Bemerkung, dies sei eine Antifa-Veranstaltung. Wir im Vorstand des Förderkreises waren stolz wegen dieser Bemerkung.
Und wir bewundern diese Frau, die noch im hohen Alter ihr Leben dem Kampf gegen Faschismus und Rassismus gewidmet hat. Kurz vor ihrem Tod hat sie eine Petition gestartet, die zum Ziel hat, den 8. Mai - den Tag des Kriegsendes und dem Ende des staatlichen Faschismus in Deutschland - zu einem Feiertag zu machen. Sie meinte - und wir stimmen dem zu -, dass dieser Tag kein Tag der Niederlage, sondern ein Tag des Sieges der Freiheit über die Unfreiheit, der Befreiung von der Diktatur gewesen ist und für Deutschland die Möglichkeit eines Neuanfangs schuf.
Wir sind traurig über ihren Tod. Eine Zeitzeugin weniger, die aus eigenem Erleben über Auschwitz sprechen kann.
Esther Bejarano gestorben
Die nur durch einen Zufall dem Tod in Auschwitz entronnene Esther Bejarano gab zweimal ein Konzert in der Vöhler Synagoge. Vorher war sie in der Alten Landesschule in Korbach, um mit Schülerinnen und Schülern über ihr Leben zu sprechen und mit ihnen über Rassismus und Antisemitismus zu diskutieren.
Es war großartig, diese damals schon über 90 Jahre alte Frau zwischen den zwei großgewachsenen Männern - ihrem Sohn und einem Freund - rappen zu sehen. In der Pause ihres ersten Konzerts in Vöhl verließ ein Ehepaar das Konzert schimpfend mit der Bemerkung, dies sei eine Antifa-Veranstaltung. Wir im Vorstand des Förderkreises waren stolz wegen dieser Bemerkung.
Und wir bewundern diese Frau, die noch im hohen Alter ihr Leben dem Kampf gegen Faschismus und Rassismus gewidmet hat. Kurz vor ihrem Tod hat sie eine Petition gestartet, die zum Ziel hat, den 8. Mai - den Tag des Kriegsendes und dem Ende des staatlichen Faschismus in Deutschland - zu einem Feiertag zu machen. Sie meinte - und wir stimmen dem zu -, dass dieser Tag kein Tag der Niederlage, sondern ein Tag des Sieges der Freiheit über die Unfreiheit, der Befreiung von der Diktatur gewesen ist und für Deutschland die Möglichkeit eines Neuanfangs schuf. Am 10. Juli 2021 ist sie n Hamburg gestorben.
Wir sind traurig über ihren Tod. Eine Zeitzeugin weniger, die aus eigenem Erleben über Auschwitz sprechen kann.


 

Offene Synagoge


Foto: Daniel Baird

Die „Offene Synagoge“ am Sonntag, 1. August 2021, 15-17 Uhr, findet statt. Einzelne Besucher und kleine Gruppen können ohne Voranmeldung die Synagoge besuchen, müssen sich aber der eventuellen Nachverfolgung wegen mit ihren Kontaktdaten in eine Liste eintragen, eine Gesichtsmaske tragen und auf Abstand zu anderen achten.
Auch an anderen Tagen kann die Synagoge, wenn das Schild „OFFEN“ an der Tür hängt, besucht werden.
Gruppen, die die Synagoge besichtigen wollen, können über die Telefonnummer 05635-1491 oder über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin verabreden.


Samstag, 24. Juli 2021, 20 Uhr

169. Synagogenkonzert

Nadine Fingerhut & Band

Open Air im Schlossgarten am Henkelhaus

Mit dabei sind: Frank Wesemann- Gitarre, Erik Regul- Piano und Dave Schröder- Percussions
Foto: Petra Großmann

Nadine Fingerhut – Lasst die Liebe lauter werden Die „Rebellin auf leisen Sohlen“ mit Charme, Stimme und dem Gespür für zauberhafte Pop-Poesie. Das ist sie: Nadine Fingerhut! Wunderschöne und eingängige Melodien paaren sich mit poetischen Texten und einer Stimme, die uns wärmt und umarmt. Wer schon mal eines ihrer Konzerte besucht hat, ist sehr wahrscheinlich mit dem wunderbaren Gefühl nach Hause gegangen, dass wir alles schaffen können, wenn wir es nur wollen und, dass es sich immer lohnt seine Träume zu leben.

Cover von Elke Kubb
Das neue Album der Song-Poetin Nadine Fingerhut erzählt vor allem von ihrer Reise zu sich selbst ().
Einem großen Abenteuer. Einem verrückten Wechselbad der Gefühle. Es braucht keine zehn, keine fünf, ja nicht einmal einen Hördurchgang von „Lasst die Liebe lauter werden”, um zu erkennen, dass Nadine Fingerhut eine ist, die sich bei allem Optimismus mit der Unsichtbarkeit auskennt, dem Verschwinden hinter schöneren und größeren Dingen. Dem sich klein fühlen neben wichtigeren und lauteren Menschen.Auf ihrem dritten Album “Lasst die Liebe lauter werden” finden sich 12 deutschsprachige Songperlen, liebevoll arrangiert und produziert, mit schönen Melodien und tiefgründigen Texten über das Suchen und das Finden, Freiheit, die Wertschätzung des Moments, die Liebe zum Leben, das Füreinander da sein und den Traum von mehr Menschlichkeit und Respekt in unserer Gesellschaft. Hippie-Vibes und Poesie verpackt in wunderbare Popsongs, die den Nerv der Zeit
treffen.


Eintritt: 18,- €
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. 

 




34516 Vöhl, Mittelgasse 9


Vernissage ist am Sonntag, den 15. August 2021, 14.00 Uhr

Finissage ist am Sonntag, den 31. Oktober 2021, 14.00 Uhr


32 Künstler aus allen Teilen Deutschlands stellen 35 Kunstwerke unter dem Leitmotiv „Erinnern – Wachen – Erleben“ vor.

Die Ausstellung wird samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auch zu anderen Terminen geöffnet sein.


Veranstalter ist der Förderkreis Synagoge Vöhl e.V.
(Mitgleid der LAG der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen)
mit Unterstützung der Förderregion Kellerwald-Edersee,

des Hessisschen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst,
des Landkreises Waldeck-Frankenberg und
der Nationalparkgemeinde Vöhl
 

Der Ausstellungsführer

mit Informationen zu den Künstlern/innen und
Kunstwerken ist schon erschienen.
Klicken sie bitte auf das Cover!



Der Katalog liegt während der Ausstellung zur Mitnahme aus.


Kaffee und Kuchen und Begleitprogramm

An allen Veranstaltungstagen wird es Kaffee und Kuchen und ein Begleitprogramm geben:
zusätzliche Ausstellungen
Vorträge und Lesungen
Konzerte und
Besuche von einzelnen Künstlern/innen der Stelen-Ausstellung.

Hier die vorläufige Aufstellung der Programmpunkte

Diese Aufstellung ist noch nicht vollständig!
Sie wird laufend ergänzt!


Lassen Sie sich überraschen!




Jüdisch-christliche Dialoge

IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN NACHWEISLICH SEIT 1700 JAHREN AUF DEM GEBIET DES HEUTIGEN DEUTSCHLANDS. Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 


Quelle: https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de/wp-content/uploads/2020/11/Gemeindebrief_Titel_Kampagne_bzw.pdf

Eine ökumenische Kampagne regt dazu an, im Jubiläumsjahr 2021 die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum im Alltag neu zu entdecken: „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. 
Auf Plakaten in unseren Schaukästen, aber auch in digitalen Dialogen auf der Website, geht es um die Verwandtschaft, aber auch um die Eigenheiten der jeweiligen Tradition.
Weit zurück reicht die Verbindung zwischen christlicher und jüdischer Glaubensweise. Das Christentum hat seine Wurzeln ja im biblischen Judentum: Jesus war Jude und seine ersten Jüngerinnen und Jünger auch. Gerade bei unseren kirchlichen Festen wird dieser Zusammenhang vielfach deutlich – ganz besonders bei Ostern / Passah und Pfingsten / Schawuoth („Wochenfest“).

 Im Januar steht die Bibel im Zentrum. Juden und Christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Im Februar werden Purim und Karneval zu einander in Beziehung gesetzt und im März dann Ostern und Passah.

Unterschiede? Jede Menge! Jedoch gibt es immer wieder auch Parallelen und – manchmal an der Oberfläche oder tief verborgen: Gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.

Auch der Förderverein "Ehemalige Synagoge Vöhl" wird sich mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Vöhl an der Kampagne beteiligen.

Wir haben vier Veranstaltungen geplant.
Hier die Links zur Beschreibung:


Mittwoch, 31. März 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Pessach - Ostern

Donnerstag, 27. Mai 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Schawuot - Pfingsten

Donnerstag, 23. Sept. 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Jom Kippur - Buße Abendmahl

Donnerstag, 9. Dez. 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Chanukka - Weihnachten

 

Buch: "Facetten des Rassismus"


"Facetten des Rassismus", das vom Förderkreis herausgegebene Buch zur großen Veranstaltungsreihe mit gleichem Titel aus dem Herbst 2019, ist erschienen. Es dokumentiert unsere Veranstaltungsreihe aus dem Herbst letzten Jahres. Die Vorstellung war am Freitag in der Synagoge.

Foto: Walter Schauderna




Das Buch ist für 15,-€ in der Synagoge und in der
Buchhandlung Jacobi in Frankenberg,
Buchland in Bad Wildungen sowie
Buchhandlung Thalia in Korbach zu kaufen.


 Hier das Inhaltsverzeichnis: Buch: "Facetten des Rassismus"

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