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Juden im Landkreis Waldeck-Frankenberg



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Sie alle lebten unter uns

Verzeichnis der Juden in den Gemeinden des heutigen
Landkreises Waldeck-Frankenberg

Stand: Dezember 2008 von Karl-Heinz Stadtler

Dieses Verzeichnis der Juden des Landkreises Waldeck-Frankenberg ist „in Arbeit“. Das heißt vor allem: es ist nicht und nie vollständig. Seit einigen Jahren recherchiere ich in verschiedenen Archiven (u.a. Centrum Judaicum Berlin, The Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem, Staatsarchiv Marburg, Archive verschiedener Gemeinden im Landkreis, Zeitungsarchive) sowie in regionalhistorischer Literatur. Nur ein Bruchteil der Quellen konnte bisher ausgewertet und eingearbeitet werden.

Diese Aufzeichnungen sind sicherlich auch fehlerhaft. Nicht alles, was in Zeitungen oder Büchern, nicht einmal alles, was in Urkunden und Dokumenten steht, ist richtig. Nicht immer bestand die Möglichkeit, die Angaben zu überprüfen. Hinzu kommt, dass oft Personen gleichen Namens zur selben Zeit am selben Ort lebten; deshalb konnten Daten und Fakten nicht immer eindeutig zugeordnet werden. Außerdem waren Bedienstete der Gemeinde- oder Kreisbehörden früher durchaus nicht immer so gewissenhaft, wie man ihnen das heute nachsagt. So gab es für Namen oft mehrere Schreibweisen; für dieselbe Person stehen manchmal verschiedene Geburts- oder Heiratsdaten in den Akten; Steuerdaten wurden auch schon mal ohne exakte Nachprüfung auf das nächste Jahr übertragen.

Und dann kann es durchaus auch Fehler geben, die auf einer Nachlässigkeit oder auf einem Irrtum des Verfassers dieser Zusammenstellung beruhen.

Aber all diese möglichen Fehlerquellen sind Grund dafür, dass dieses Verzeichnis im einleitenden Satz als „in Arbeit“ befindlich bezeichnet wurde. Auch nach dem „Ins-Netz-Stellen“ wird weiter geforscht, wird geändert und ergänzt.

Für Fehler und Mängel sei um Verständnis gebeten. Der Verfasser ist dankbar für jeden ergänzenden oder korrigierenden Hinweis.

Diese Zusammenstellung ist für das Internet – nicht als Buch – gemacht. Ein Buch ist etwas „Fertiges“; im Internet gibt es immer wieder und sehr unkompliziert die Möglichkeiten der Korrektur und der Hinzufügung.

Wenn in Einzelfällen berechtigtes Interesse besteht, Informationen über bestimmte Personen zu streichen oder zu löschen, ist der Verfasser selbstverständlich dazu bereit.

 

In der Kopfzeile der jeweiligen Biographien sind jene Orte aus Waldeck-Frankenberg genannt, mit denen die Personen in Verbindung zu bringen sind. Sind die Ortsnamen fett gedruckt, haben sie dort einige Zeit gewohnt. Sind die Ortsnamen in Normaldruck gesetzt, lebten sie dort nur kurze Zeit oder sie sind Ehegatten oder Kinder von Juden, die in jenem Ort wohnten.

 

Viele Personen haben bei der Zusammentragung von Daten und Fakten wertvolle Hilfe geleistet:

Jürgen Evers, Christiane Kupski und Günter Maier bezüglich der Vöhler Juden, Carol Baird (besonders für die Familien Frankenthal und Mildenberg), Heinrich Figge (für Juden in Höringhausen), Ernst Friedrich Gallenkamp (für die Juden in den Dörfern der Gemeinde Edertal), Reiner Gasse (für die jüdischen Familien aus dem Oberen Edertal), Johannes Grötecke (für Bad Wildungen), Norbert Hansen (Alsfeld, für Angehörige der Familie Rothschild), Dr. Horst Hecker (v. a. für Juden aus dem Altkreis Frankenberg und für jüdische Patienten der Psychiatrischen Klinik in Haina (Kloster)), Roger Herz-Fischler  (für die Frankenauer Familie Katzenstein und für Familien aus dem Oberen Edertal), Gerhard Keute und Walter Zarges (für Juden in Altenlotheim und Frankenau), Monica Kingreen vom Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt, Ernst Klein (für Juden in Volkmarsen), Hans-Peter Klein aus Melsungen für verschiedene nordhessische Familien, Dr. Marion Lilienthal (für Korbacher Juden), Eduardo Oppenheimer (für die Familien Oppenheimer), Matthew Sichel (für die Familien Kratzenstein), Karl-Hermann Völker (für die Familie Andorn aus Gemünden).

Hervorragend war die Unterstützung durch den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen, der Kopien aller Dokumente zur Verfügung gestellt hat, die Holocaust-Opfer aus den Gemeinden des heutigen Landkreises Waldeck-Frankenberg betreffen. Archivleiter Udo Jost und Frau Margret Schmidt seien hier besonders erwähnt.

Ihnen allen sei herzlich gedankt.

Die Quellen finden sie unter diesem Link:

Quellen der Informationen


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