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"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Veröffentlichung 2021

Geismarer Str. 07


ehem. Geismarer Str. 7; vorne Auf der Heide 1, re Geismarer Str. 5 und 3, 7 ist längst
abgerissen 09.06.2006 © Kurt-Willi Julius

11   Geismarer Straße Nr. 7 (in der Quelle Dolenschall irrtümlich als Nr. 5 bezeichnet)
(dol) Jonas Buchheim, Viehhändler, Tochter Ida und Sohn Siegfried.

(kin) Ida Buchheim wurde 1904 in Frankenberg geboren. Ihr Vater war der Viehhändler Meier Buchheim in der Geismarer Straße 7. Bis wann Ida Buchheim hier lebte ist nicht bekannt. Im Juli 1935 wird sie in Frankenberg als Verheiratete (mit Willy Alexandrowitz) in der so genannten Judenkartei am selben Tag unter der Adresse Steingasse 16 an- und abgemeldet. Dies ist wohl ein Schreibfehler, möglicherweise ist Steingasse 19 gemeint, wo Verwandte von ihr lebten. Sie verzog nach Rheinswein in Ostpreußen. Aus Landwerk Neuendorf wurde sie nach Auschwitz verschleppt und ermordet.

Ein Stolperstein des Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Bewohnerin des Hauses Geismarer Straße 7:

Ida Alexandrowitz geb. Buchheim - *2.10.1904 in Frankenberg - ermordet Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau


Geismarer Straße 7 Repro: Karl-Herm. Völke

das Haus Geismarer Str. 7 ist abgerissen; li: Auf der Heide 1, re: Geismarer Str. 5, 1968
(Magistrat... 1979, S. 26)


auch Auf der Heide 1 ist durch einen Neubau ersetzt; re Geismarer Str. 5, 1975
(Magistrat... 1979, S. 26)


GeorgDerReisende, Stolperstein Ida Alexandrowitz, 1, Geismarer Tor 7, Frankenberg, Landkreis Waldeck-Frankenberg, CC BY-SA 4.0
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