Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Veröffentlichung 2021

Ausstellung Sternenbretter, 2005 und 2007


Die Idee im Jahre 2003


Shtil, di Nacht iz oysgeshternt -
Still, die Nacht ist ausgesternt

 
Fortsetzung


Die Ausstellung hat ihre Geschichte

Im Jahre 2003 wurde der golden ausgesternte hölzerne blaue Nachthimmel der Vöhler Synagoge restauriert. Einige wenige Bretter waren so geschädigt, dass sie ausgetauscht werden mussten. Die Sterne wurden auf diese neuen Bretter nach Rücksprache mit dem Restaurator von verdienten Vereinsmitgliedern und Vertretern Landkreis und Sparkasse Waldeck- Frankenberg neu aufgemalt. Diese beiden Stellen hatten zusammen mit dem World Monuments Fund in New York die Restaurierung finanziert.

In einem Zeitungskommentar war damals zu lesen: "Sie ist kein großartiges Kunstwerk: hellblau gestrichene Bretter, auf denen bronzene Sterne nach Schablonen aufgemalt sind, ein Mond in der Mitte. Aber gerade die Einfachheit ist es, die so gefällt."

Es entstand die Idee, ob man nicht aus den Abfallbrettern Kunstwerke erschaffen lassen könnte.

Zunächst wurden die Abfallbretter vom übrigen Bauschutt getrennt und in Sicherheit gebracht. Der befreundete Restaurator Stefan Böttner konnte Brettfragmente mit 18 der verloren gegangenen 24 Sterne retten, indem er sie aufwändig mit verfestigenden Flüssigkeiten tränkte. Dafür gebührt ihm allergrößter Dank.

Sehr schnelle spontane Zusagen der Mitarbeit von E.R. Nele und Wolfgang Niedecken machten uns Mut. Gemeinsam mit der Konzeptkünstlerin Reta Reinl entstanden weitere Ideen zur Ausgestaltung der Idee.

Die Sternenidee wurde an Künstler aus Nah und Fern "ausgestreut", ganz gemäß der indogermanischen Wortwurzel "ster" = sich ausbreiten. Sterne sind demnach zu begreifen als "die am Himmel Ausgestreuten".

Bretter gingen auf weite Reisen: nach Indien, Togo und Surinam, an Künstler aus Argentinien und Neuseeland. Und fünf Bretter gingen an Künstler jüdischen Glaubens. Eine Selbstverständlichkeit war für uns auch die Beteiligung einiger Künstler aus der Region, die sich schon seit Beginn der Renovierung intensiv einbringen und für unsere Arbeit interessieren.

Noch immer sind wir zutiefst dankbar dafür, wie überraschend und unerwartet unkompliziert sich selbst weltbekannte Künstler für unser Projekt begeisterten. Wir sind beeindruckt von der Ernsthaftigkeit ihres Interesses und beglückt über die vielen persönlichen, schriftlichen und telefonischen Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen.

Jedes der Bretter hat seine Geschichte.

Zunächst waren alle gemeinsam im Synagogenhimmel verankert. An diesem Platz boten sie den unterschiedlichsten Ereignissen ein schützendes Dach. Unter ihnen fanden Gottesdienste, Hochzeiten und der Unterricht für jüdische Schulkinder statt. Unter ihnen wurde sich später verzweifelt versammelt, als das Ende der jüdischen Gemeinde Vöhls und ihrer Mitglieder in der Menschen verachtenden nationalsozialistischen Realität offenbar wurde.

In den folgenden 65 Jahren achtete kaum jemand mehr auf den alternden Himmel, der sich nun über den verlassenen Raum wölbte: mal über ein Baustofflager, mal über einen Raum zum Wäschetrocknen, mal über einen Abstellraum, in den auch noch eine Toilette hineingebaut wurde. Einige der Himmelsbretter verfaulten.

Nun stehen sie im Mittelpunkt des Interesses. Sie haben teilweise Weltreisen hinter sich und kommen von dort zurück, wohin Juden aus Vöhl flüchteten, die sich rechtzeitig den Mordaktionen der Nationalsozialisten entziehen konnten: aus Israel, Asien und Südamerika.

Shtil, di Nacht iz oysgeshternt

Ohne Aussicht und Zukunft erschien nach 1938 das Schicksal der Synagoge. Die Menschen, denen sie ein heiliger Ort war, hatten Vöhl verlassen müssen.

Die ausgestellten Brettfragmente mussten 2003 den Synagogenhimmel verlassen. Fast hätte ihre Geschichte auf einer Bauschuttdeponie ihr Ende gefunden.

Der Partisanenkampf, den das jiddische Lied beschreibt, war aussichtslos. Aber es endet trotzig und in eine bessere Zukunft blickend mit der Hoffnung:

"... ermutigt von einem kleinen Sieg, für unsere neue, freie Generation."

Die Ausstellung im Jahre 2005


Rede zur Eröffnung der Ausstellung am 26. Mai 2005 von Kurt-Willi Julius

Hier sehen sie den Text der Rede


Der Ursprung der Sternenbretter


Foto und Grafik: Kurt-Willi Julius

  Der Ausstellungsraum im Jahre 2005

Gestaltung, Einrichtung der Ausstellung: Silvia Steiner (Architektin, Vöhl-Ederbringhausen)


Roman Koksch (vorne), hinten von links: Kurt-Willi Julius Katharina Natalie Eitel,
Gabriele C. Schmitt, K.V. Balakrishnan, E.R. Nele, Reta Reinl
© Kurt-Willi Julius

Fortsetzung



Kurt-Willi Julius (vorne), Roman Koksch (li), Penny Hes Yasour (re)
© Kurt-Willi Julius


von links: Wolfgang Niedecken, Barbara Betz-Böttner, Katharina Natalie Eitel
© Kurt-Willi Julius


 unten von links: E.R. Nele, Wolfgang Niedecken, Barbara Betz-Böttner;
oben von links: Dovi Vidzraku, Miguel Rothschild
© Kurt-Willi Julius


oben von links: Micha Ullman, Dovi Vidzraku, Miguel Rothschild;
unten von links: Vered Kaminski, Wolfgang Niedecken
© Kurt-Willi Julius


Katalog zur Ausstellung im Jahre 2007

Bitte klicken Sie auf den Katalog



Zum Anschauen bitte anklicken!


Ausstellung "Deadline", 12. Mai 2007


Im Jahre 2007 fand vom 12. Mai bis 3. Juni 2007 in der Synagoge die Foto-Ausstellung von Christoph Alexis Werner statt.

Bitte klicken sie auf das Plakat und sie erreichen den Katalog der Ausstellung!



Ausstellung und Schenkung R. Rothschild, 13. April 2008


Vom 13. April bis zum 24. Mai 2008 werden

18 Ölgemälde des 1905 in Vöhl geborenen

Richard Rothschild gezeigt


Richard Rothschild wurde 1905 in Vöhl am Edersee geboren.

Seit frühester Jugend beschäftigte er sich mit der Malerei. Er begann ein ernsthaftes Studium Anfang der 1940er Jahre, und zwar bei Professor Josef Schwarzmann, einem Schüler von Käthe Kollwitz.

Die verschiedenen Maltechniken erlernte Rothschild bei solch renommierten Künstlern wie Tamari, Eliahu Gat, Garbuss und anderen. 1976 bis 1977 erfolgte ein Spezialstudium der Ikonenmalerei in Santa Barbara, Kalifornien.

In den letzten Jahren hatte sich Richard Rothschild ausschließlich der Öl-Malerei zugewandt.

Richard Rothschild lebte seit 1935 in Israel und verbrachte von 1979 bis ins Jahr 2000 alljährlich die Sommer- und Frühherbstmonate im Markgräfler Land. Seine Gemälde sind daher einerseits von dem hellen, kontrastreichen Licht Israels geprägt und andererseits von den satten, grüngoldenen Tönen des Markgräfler Landes.

Im folgenden sind die Gemälde abgebildet, die in seiner und Gerdas Wohnung ausgestellt waren, als Richard am 12. Mai 2005 seinen 100. Geburtstag feiern konnte.
Der Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V. ist glücklich und dankbar, dass er im Testament von Gerda und Richard Rothschild bedacht wurde und 18 dieser Bilder gerbt hat nun in Vöhl präsentieren kann.
© Kurt-Willi Julius

Weiterlesen: Ausstellung und Schenkung R. Rothschild, 13. April 2008

Ausstellung zur Erinnerung an die Deportation von Juden, Samstag, 2. Juni 2012


Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Deportation von Juden von Kassel
nach Sobibor und Majdanek im Juni 1942

am 2. und 3. Juni 2012 in der ehemaligen Synagoge Vöhl


Hier der Link zum Flyer von Ausstellung und Veranstaltungen
Bitte klicken sie auf den Flyer




Die Ausstellung „Deportation nach Sobibor und Majdanek“ kann über die einzelnen Tafeln aufgerufen werden:

 
Dr. Reinhard Kubat hielt anlässlich der Gedenkfeier folgende Rede:

hier der Text:

Rede von Landrat Dr. Reinhard Kubat



Modell des Vernichtungslagers Sobibor

Für die Ausstellung im Jahr 2012 haben Vöhler Jugendliche mit Hilfe eines Vöhler Malermeisters ein Modell Sobibors angefertigt. Jules Schelvis, ein Sobibor-Überlebender, der das Standardwerk über dieses Vernichtungslager geschrieben hat, war sehr angetan von dem Modell und natürlich vor allem von der Tatsache, dass es von Vöhler Jugendlichen hergestellt wurde. Aus Platzgründen haben wir das Modell an den befreundeten Arbeitskreis Rückblende in Volkmarsen gegeben, der das Modell im Gustav-Hüneberg-Haus ausgestellt hat.

Modell Sobibor 2

Ausstellung über H. Mandelbaum in der Reihe „Auschwitz“, 13. August 2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Auschwitz“ wurde vom 16. Juli bis 13. August 2016 die Ausstellung über Henryk Mandelbaum gezeigt.

Die Veranstaltungsreihe „Auschwitz“ in der Vöhler Synagoge wird mit der Mandelbaum-Ausstellung fortgesetzt.(Foto: Privat)
 

Ausstellung Richard Rothschild, 11. Juni 2017

Richard-Rothschild-Ausstellung in Vöhler Synagoge,
Eröffnung: Sonntag, 11. Juni 2017, 15.00 Uhr


Richard Rothschild wurde am 12. Mai 1905 in Vöhl geboren. Als „strammen Jungen“ annoncieren ihn seine Eltern Alfred und Hermine Rothschild zwei Tage später in der Corbacher Zeitung. Er ging zunächst in die jüdische Schule in Vöhl, dann ins „Fürstliche Landesgymnasium“ in Korbach. Er nahm Jobs in Düsseldorf und Hamburg an, war Anfang der 30er Jahre in Vöhl und galt als „politisch verdächtig“. Anfang 1935 emigrierte er nach Palästina und arbeitete dort im technischen Bereich. Seine Eltern wurden Opfer des Holocaust.
Nachdem Richard Rothschild Rentner wurde, nahm er eine Zweitwohnung in Süddeutschland, wo er mit seiner Frau Gerda bis zum Jahr 2000 die Frühjahr und Sommermonate verbrachte. Im September 2000 nahmen Richard und Gerda Rothschild am Treffen ehemaliger Vöhler Juden in seinem Herkunftsort teil. Zu seinem 100. Geburtstag im Mai 2005 reisten Kurt-Willi Julius und Karl-Heinz Stadtler nach Israel, um dem ältesten in Vöhl geborenen Bürger zu gratulieren. Dort konnten sie zum ersten Mal Landschafts- und Naturbilder bestaunen, die Rothschild im Laufe seines Lebens in Deutschland und in Israel gemalt hatte.
Im Januar 2006 starb Richard Rothschild. Seine Angehörigen übereigneten dem Förderkreis Synagoge in Vöhl 20 Gemälde aus seinem Nachlass. Diese Bilder zeigt der Förderkreis in diesem Sommer in der Synagoge.
Am Sonntag, 11. Juni, 15 Uhr wird die Richard-Rothschild-Ausstellung in der Vöhler Synagoge eröffnet. Karl-Heinz Stadtler wird über das Leben des Malers berichten.

Richard Rothschild an seinem 100. Geburtstag im Gespräch mit Karl-Heinz Stadtler              Friedhof alt

 Richard Rothschild an seinem 100. Geburtstag          Jüdischer Friedhof, Öl auf Leinwand
im Gespräch mit Karl-Heinz Stadtler                            Richard Rothschild

Ausstellung „Schicksale“, Sonntag, 22. April 2018

„Schicksale. Menschen aus Waldeck- Frankenberg im Konzentrations- und Arbeitserziehungslager Breitenau“ 

Eröffnung am Sonntag, 22. April 2018, um 11.15 Uhr


Die Ausstellung „Schicksale. Menschen aus Waldeck- Frankenberg im Konzentrations- und Arbeitserziehungslager Breitenau“ von Schülern der Alten Landesschule eröffnet.

 Dr. Marion Lilienthal und SchülerInnen der Alten Landesschule Korbach:  "Schicksale. Menschen aus Waldeck- Frankenberg im Konzentrations- und Arbeitserziehungslager Breitenau" (Ausstellungseröffnung)

Hier die Broschüre zur Ausstellung:
Bitte anklicken!

Ausstellung zur jüdischen Religion, 21. Oktober 2018


Vergangenheit und Gegenwart der Jüdischen Gemeinde Kassel 


Ausstellungseröffnung um 11.30 Uhr, bis zum 9. Dezember 2018

Esther Haß, frühere Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Kassel und ehemalige Mitarbeiterin des Kasseler Stadtmuseums, referiert zur Einführung und Einstimmung über das heutige Gemeindeleben der Kasseler Juden; die Ausstellung wird musikalisch umrahmt; angefragt ist ein Auftritt der Theatergruppe des Lebenshilfewerks Waldeck-Frankenberg

Ausstellung zum Thema "NS-Euthanasie", 1. September 2019




Ausstellung "Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke..."

  "NS-Euthanasie" in Waldeck-Frankenberg

1. September– 5. Oktober 2019

Im Rahmen unserer Reihe "Facetten des Rassismus"

Hier der Flyer zur Veranstaltungsreihe 
Bitte auf den Flyer tippen

 


Die Ausstellung wurde auf Initiative des Lebenshilfe-Werkes Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach erarbeitet und vor 10 Jahren im Wolfgang-Bonhage Museum gezeigt. Zum Vorbereitungsteam gehörten damals auch Kurt-Willi Julius und Karl-Heinz Stadtler vom Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.
Mit Genehmigung der damaligen Ausstellungsmacher werden nun große Teile der Ausstellung in Vöhl gezeigt werden. Die Ausstellung bildet den Rahmen für ein Begleitprogramm, das in nächster Zeit hier vorgestellt wird.
Die nun hier platzierten Berichte und Fotos beziehen sich auf die Ausstellung in Korbach und wecken vielleicht das Interesse für die Veranstaltungen in Vöhl im September.

Weiterlesen: Ausstellung zum Thema "NS-Euthanasie", 1. September 2019

Eröffnung der Ausstellungen, Samstag, 7. September 2019, 17.00 Uhr



Eröffnung der Ausstellungen

Bäume, Schienen, Zäune. Ein Versuch, das Gesehene auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald mit künstlerischen Mitteln zu verarbeiten“

vom Lebenshilfe
-Werk Weimar-Apolda unter der Leitung von Martina Heller

und

„Die Gedenkstätte in der früheren Tötungsanstalt Hadamar“

von Dr. Wolfgang Werner


Ausstellungseröffnungen, Sonntag, 6. Oktober 2019, 10.00 Uhr


Ausstellung:

„Zeichnungen von En
ric Rabasseda über Faschismus, Krieg und die Hintergründe“

Dr. Hartmut Wecker: Einführung in die Ausstellung zu Rabasseda


Ausstellung:

„Ehemaliges Firmengelände J.A. Topf & Söhne Erfurt - eine photographische Dokumentation"

Alexis Werner: Einführung in die Ausstellung über Topf
& Söhne


Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht", 1. November 2019, 18.00 Uhr



Pro-Asyl-Ausstellung

„Asyl ist Menschenrecht
 

Die Veranstaltungen vom 1. bis 3. November finden in der Henkelhalle in Vöhl, Schlossstraße 10 statt.
Freitag, 1. Nov. 2019 um 18 Uhr: Eröffnung der Pro-Asyl-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“
Im Herbst 2015 kamen viele Flüchtlinge nach Deutschland. Nach einer freundlichen Begrüßung zu Beginn, unterstützt auch durch die Medien, änderte sich die Stimmung in großen Teilen der Bevölkerung, auch dies unterstützend begleitet durch viele Medien. 2016/17 lebten ungefähr 100 in der Nationalparkgemeinde Vöhl, heute sind es nur noch wenige.
Aber die Debatte in Deutschland hält an, sogar die Parteienlandschaft hat sich geändert. Die Türkei wird mit mehreren Milliarden Euro dafür bezahlt, Flüchtlinge zurückzuhalten. Ungezählte Menschen – insbesondere aus Eritrea und Somalia – starben und sterben eines qualvollen Todes auf ihrem Marsch durch die Sahara ans Mittelmeer; darüber erfahren wir sehr wenig. Viele Tausende ertranken und ertrinken im Mittelmeer, zum Teil auch deshalb, weil Europa nicht im erforderlichen Umfang hilft. Dies wird in der Ausstellung thematisiert.

In Vöhl steht die Ausstellung unter der Überschrift:
„Tretet unsere Rechte nicht mit Füßen!“
Einführung in die Ausstellung: Günter Maier


Ausstellung: ERINNERN-WACHEN-ERLEBEN, 2021, KünstlerInnen der angekauften Stelen und der Sichtschutzplanen



KünstlerInnen aus den Jugendhäusern in Frankenberg und Korbach, aus der Ederseeschule, dem Altenpflegeheim Zum Weinberg, Jeannine Gill und dem Kunstverein Korbach haben Planen gestaltet, die zum Sichtschutz und Blickfang für das Ausstellungsgelände dienen.


Plane gestaltet von SchülerInnen der Abschlussklasse der Ederseeschule Herzhausen, Foto: Karl-Heinz Stadtler

Fortsetzung

Plane gestaltet von SchülerInnen der Abschlussklasse der Ederseeschule Herzhausen, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Plane gestaltet von Jugendliche des Jugendhauses Frankenberg, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Plane gestaltet von Jugendliche des Jugendhauses Korbach, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Plane gestaltet von BewohnerInnen des Altenpflegheims Zum Weinberg in Vöhl-Asel, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Jeannine Gill aus Zwesten gestaltete diese Plane, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Plane gestaltet vom Kunstverein Korbach, Foto: Karl-Heinz Stadtler


Das Eder-Dampfradio hat ein  Video (6.37min) über die Ausstellung erstellt.
Das Radio  www.eder-dampfradio.de., ist eine Website für lokale Nachrichten und Ereignisse.





Das Eder-Dampfradio hat auch ein großes Video (1.00.11min) über die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung erstellt.


Standbild der KünstlerInnen der angekauften Stelen 

Aufnahmen der sechs zum Ankauf ausgesuchte Stelen und deren HerstellerInnen
 
Sie werden auf Dauer neben der oder auf dem Hof der Synagoge stehen:

Haymo Aletsee, Marina Aletsee
Marco Buckner
Adrian DeDea
Eitan Jacob Katz
Tobias Kerger
Andreas Laugesen

Fortsetzung
 
Fotografiert von Ulrich Müller.

Haymo Aletsee, Marina Aletsee


Foto: Ulrich Müller
Künstler Haymo Aletsee, Marina Aletsee, Stele ohne Titel


Der/die Künstler/in mit ihrer Stele. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Marco Buckner


Foto: Ulrich Müller
Künstler: Marco Buckner, Titel: "Lebensraum"


Der Künstler mit seiner Stele. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Adrian DeDea


Foto: Ulrich Müller
Künstler: Adrian DeDea, Titel: "The Blue Bird"


Der Künstler mit seiner Stele. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Eitan Jacob Katz


Foto: Ulrich Müller
Künstler: Eitan Jacob Katz, Titel "Hoffnung"


Der Künstler im Garten der Synagoge. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Tobias Kerger


Foto: Ulrich Müller
Künstler: Tobias Kerger, Stele ohne Titel


Der Künstler mit seiner Stele. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Andreas Laugesen


Foto: Ulrich Müller
Künstler: Andreas Laugesen, Stele ohne Titel


Der Künstler mit seiner Stele. Foto: Karl-Heinz Stadtler

Angaben zu den Stelen und Künstlern sind im Ausstellungsführer

Bitte klicken sie auf das Deckblatt!

Ausstellung: ERINNERN-WACHEN-ERLEBEN, 2021, 24 Stelen

 
Die Bilder sind mit Beschreibungen verlinkt!
Fotos: Ulrich Müller

Veranstalter ist der Förderkreis Synagoge Vöhl e.V.
(Mitglied der LAG der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen)
mit Unterstützung 
der Förderregion Kellerwald-Edersee,
des Hessisschen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst,
des Landkreises Waldeck-Frankenberg,
der Nationalparkgemeinde Vöhl und dem

Erinnern-Wachen-Erleben, Art-Night der Stelenausstellung, 2021


Die angestrahlte Synagoge
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Fortsetzung
Das Ensemble Chaverim spielt neben der Stele von Herrn Kerger im Synagogengarten
Foto: Karl-Heinz Stadtler


Die Stelen von Herrn Stellner, Frau u. Herr Aletsee und Herrn Schmid
Foto: Karl-Heinz Stadtler


Die Stelen von Frau Schwermer-Funke und Herrn Stellner
Foto: Karl-Heinz Stadtler


Die Stelen von Herrn Laugesen und Herrn DeDea
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Die Stele von Herrn DeDea
Foto: Ulrich Müller


Die Stelen von Frau Schlanstein und Frau Schirrmacher
Foto: Karl-Heinz Stadtler


Das Bild führt zur vorgestellten Video-Projektion "Welche Stele?"
Foto: Karl-Heinz Stadtler


Das Ensemble Chaverim zum Abschluss in der Synagoge
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Ausstellung: Karl Thorwirth 2021


Samstag, 18. bis Sonntag, 26. September 2021


Foto: Karl-Heinz Stadtler

Foto: Karl-Heinz Stadtler

Foto: Karl-Heinz Stadtler

Karl-Thorwirth-Ausstellung
Gemälde mit Motiven aus Vöhl


Der Kunstmaler Karl Thorwirth lebte zuletzt in Vöhl. Er hat Landschaften, Porträts und Straßenansichten gemalt. Schwerpunkt der Ausstellung in der Synagoge ist Vöhl. In vielen Gemälden hat Thorwirth in den 50er bis 70er Jahren Straßenzüge, aber auch einzelne Fachwerkhäuser festgehalten. Nicht immer ist leicht festzustellen, welche Häuser es sind. Auch alten Vöhlern wird es nicht immer leichtfallen, die Bilder zu lokalisie-ren.
Der Förderkreis wird jene Bilder zeigen, die im ehemaligen Amts- und Pfarrhaus in der Basdorfer Straße aufbewahrt werden. Vöhler Bürger sind eingeladen, Thorwirth-Gemälde, die sich in ihrem Besitz befinden, ebenfalls für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.


Ausstellung zum Thema Rassismus, 1. - 3. Oktober 2021

Foto. Karl-Heinz Stadtler
Foto. Karl-Heinz Stadtler

Auf den ersten Blick sieht die Ausstellung „Out of the Box“, der #Region gegen Rassismus wie ein Marktstand aus: Grüne IFCO-Kisten gefüllt mit Inhalt und zwei Verkäufer:innen. Doch statt mit Obst und Gemüse sind die Kisten gefüllt mit Informationen rund um Rassismus. So wird z.B. in einer Kiste Antisemitismus erklärt, eine andere Kiste thematisiert antimuslimischen Rassismus und in wieder einer Kiste findet sich eine erschreckende Sammlung von rassistischen Vorfällen in unserem Landkreis.

Die Ausstellung erklärt Rassismus und die unterschiedlichen Ausprägungen, gibt Einblicke in die Perspektive Betroffener, zeigt den historischen Hintergrund auf und macht rassistische Vorfälle im Landkreis sichtbar.

"Out of the Box" ist eine inhaltsstarke und sehr informative Ausstellung. Viele Facetten des historischen und des gegenwärtigen Rassismus werden dargestellt. Zugegeben: Einige Abschnitte sind nicht leicht zu verstehen. Nicht alle Aussagen müssen akzeptiert werden, aber alle Sätze reizen zum Gespräch oder zur Diskussion. Auf vielen Stelen der Ausstellung sind QR-Codes angebracht, die es absolut lohnen, sie sich anzusehen bzw. anzuhören. Sie erweitern den Blickwinkel enorm. Ein voll geladenes Smartphone ist beim Besuch absolut zu empfehlen. Nur am 3. Oktober kann die Ausstellung noch besucht werden.

Logo der AG "Region gegen Rassismus"

Ausstellung Ulrich Müller 16.+17. und 23.+24. Oktober 2021

Zwei  Foto-Ausstellungen von Ulrich Müller 

Zu sehen am Samstag den 16. und Sonntag den 17. Oktober,
jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr in der ehemaligen Synagoge Vöhl.


Foto:Ulrich Müller
Du kannst sie sehen und rufen hören – Tiere in der Ederseeregion,

so lautet der Titel der Foto-Ausstellung.

Tiere in Großformat, ganz nah, Auge in Auge.
Großformatige Fotos und kurze Videoclips werden so manchen überraschen.
Wow, so habe ich das noch nie gesehen! 
Toll, was die Natur so bietet, interessant für Klein und Groß.
Viel Geduld, Kenntnis und eine gute Tarnung machen es möglich, Tiere so nah vor die Linse zu bekommen. 

Für alle Besucher gelten die aktuellen Coronaregeln (3G).

Zu sehen am Samstag den 23. und am Sonntag den 24. Oktober,
von 14:00 bis 17:00 Uhr, in der Synagoge in Vöhl.

Foto:Ulrich Müller
Zwar anders, aber wie wir“ – Begegnungen in Indien, 
so lautet der Titel der Foto-Ausstellung von Ulrich Müller.

Begegnungen sind das, was das Leben bereichert“! 
- das Leben auf der Straße, - zu Hause und in den Dörfern, -oder bei der Arbeit  

Die Fotos zeigen meine Erlebnisse mit Menschen in einer „anderen Welt“.
Natürlich und naturbelassen, arm und krank oder lustig und zufrieden.
Mit dem Rucksack ging die Reise durch das große Land.
Von ganz im Norden, dem Himalayagebirge, da wo Yaks und Kaschmirziegen leben, bis an die südlichste Spitze, wo der Indische Ozean, die Arabische See und das Bengalische Meer aneinanderstoßen.
Von Westen, da wo am Meer noch riesige Holzschiffe gebaut werden und die letzten wilden Esel leben, bis zum Osten, an die Grenze von Bangladesch und Butan, wo lebende Brücken gebaut werden und die Frauen das Sagen haben,
In dieser Bilder-Ausstellung können sie zumindest einen „Funken“ von all den beeindruckenden Erlebnissen wahrnehmen. Die großformatigen Fotos werden in den Räumen der ehemaligen Synagoge gezeigt und eine kontinuierlich laufende Diashow, (mehr als 1000 Fotos) ist im Sakralraum, zu sehen.

Für alle Besucher gelten die aktuellen Coronaregeln (3G).

Copyright © 2021 Synagoge Vöhl. Alle Rechte vorbehalten.

Aktuell sind 98 Gäste und keine Mitglieder online