Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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Link zur Veranstaltungsreihe 2021

Sonntag, 17. Oktober 2021, 17.00 Uhr - Karolina Petrova


171. Synagogenkonzert


'Ich bin keine schwarze Tulpe'

Erinnerung an die französische Sängerin Barbara
in Texten und Chansons


Karolina Petrova
Foto: John Kanone

Hans-Richard Ludewig
Foto: Thomas Kruse
 
 
Ich singe mein Leben sagt die 1930 als Tochter jüdischer Emigranten in Paris geborene Barbara.

In Frankreich ist die gebürtige Pariserin aus der Reihe der Chansoninterpreten nicht wegzudenken, doch in Deutschland kennt man fast nur das Chanson “Göttingen”,
das sie bei einer Reise dorthin als Liebeserklärung an die Stadt schreibt und damit einen Beitrag für die Aussöhnung von Frankreich und Deutschland leistet.
Gemeinsam mit ihrem Pianisten Hans-Richard Ludewig ist es Karolina Petrova gelungen, ein einfühlsames Portrait über Barbara zu schaffen,
in dem sie anhand von Texten und Chansons, gesungen in Französisch und Deutsch, die Facetten dieser Persönlichkeit aufzeigt.

Ein sinnlicher Abend der berührt, betört, bewegt und entführt in eine Welt voller Melancholie, Eigensinn und Schönheit.
In die Welt von Barbara.

Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).


Liste der Veranstaltungen 2021

 

Dienstag, 12. Oktober 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo


Am Dienstag, den 14. September zeigt der Förderkreis Synagoge in Vöhl in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ einen Film des russisch-deutschen Regisseurs Leo Khasin aus dem Jahr 2012. Der Titel darf aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

In Berlin-Kreuzberg lebt der 14-jährige Ali (Neil Belakhdar), der mit seiner Familie aus einem libanesichen Flüchtlingslager nach Deutschland gekommen ist und hier bisher nur geduldet wird. Er  hängt mit anderen arabischen Jugendlichen ab. Als Mutprobe bricht er in die Wohnung seines Nachbarn, eines aus Russland eingewanderten Juden (Ryszard Ronczewski), ein. Er wird erwischt der Familie droht die Abschiebung und so ist Ali gezwungen, sich bei dem eigensinnigen alten Mann zu entschuldigen. Dieser verlangt von ihm, dass er ihm bei der Renovierung der Wohnung hilft und mit der Zeit entsteht eine Freundschaft zwischen dem ungleichen Gespann, die es schwer hat, in dem konfliktgeladenen Umfeld zu bestehen. Authentisch und berührend erzählt Leo Khasin in seinem Regiedebüt die Geschichte der Entstehung einer Freundschaft zwischen zwei Angehörigen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen. Vergegenwärtigt wird so das vorurteilsbelastete Denken, mit dem sich Menschen täglich begegnen. Vor dem Hintergrund eines globalen Konflikts werden Schuld und Vergebung im Mikrokosmos einer kleinen zwischenmenschlichen Begegnung thematisiert. Eine Entwicklungsgeschichte mit einer positiven Botschaft für alle, die an das Miteinander glauben.

Beginn 19 Uhr.  Beim Betreten des Raums ist eine medizinische Maske zu tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Anmeldung über 05635-1022 mit Angabe Ihrer Kontaktdaten. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test ist erwünscht.

Donnerstag, 23. Sept. 2021, 18 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Jom Kippur - Buße Abendmahl



Jüdisch-christliche Dialoge 3/4


IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN SEIT 1700 JAHREN IN DEUTSCHLAND.

Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 

Mit der Veranstaltung:

Jom Kippur - Buße und Abendmahl

tragen wir zum Jubiläum bei.

Veranstaltungsort: ehemalige Synagoge


Jom Kippur deutsch zumeist Versöhnungstag , ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird nach dem  jüdischem Kalendersystem festgelegt. Dieses Jahr fällt er auf den 15. - 16. September 2021. Zusammen mit dem zehn Tage davor stattfindenden zweitägigen Neujahrsfest (Jahr 5782) Rosch ha-Schana bildet er die Hohen Feiertage des Judentums und den Höhepunkt und Abschluss der zehn Tage der Reue und Umkehr. Jom Kippur wird von einer Mehrheit der Juden, auch nicht religiösen, in mehr oder weniger strikter Form eingehalten.



Maurycy Gottlieb artist QS:P170,Q443136, Maurycy Gottlieb - Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons


Pfarrer Dr. Manuel Goldmann, Großkrotzenburg, und für die jüdische Seite
Christopher Willing, Vorsitzender des Vereins zur Rettung der Synagoge Felsberg e.V.
,
werden in der in der Kirche miteinander sprechen.



In der ökomenischen Kampagne zum Festjahr ist das Thema des
Monats September: Jom Kippur beziehungsweise Buße und Abendmahl


Sonntag, 26. September 2021, 14 Uhr, Musikalische Fotoreise durch Israel



Ursprünglich sollte die Veranstaltung am 18. April 2021 stattfinden, fiel aber wegen der Pandemie aus.
Nun kann sie am  26. September 2021 stattfinden.


Foto: Karoline-Brigitte Schwegler

Frau Schwegler war bereits dreimal in Israel: 2011, 2013 und 2017. Im letztgenannten Jahr erfüllte sie sich ihren Herzenswunsch: eine Autofahrt von Tel Aviv über Jerusalem bis zum See Genezareth im Norden des Landes. Eine solche Fahrt führt durch eine atemberaubende Landschaft, ist aber auch immer wieder ein Abenteuer wegen der Kontroll-Stopps an den Straßen.

In ihrer Präsentation „Musikalische Fotoreise durch Israel“ möchte sie Jerusalem, insbesondere auch die malerische Altstadt, und den See Genezareth mit seiner wunderschönen Umgebung zeigen. Ihre eigene Begeisterung über dieses „schönste und geheimnisvollste Land“ möchte sie gern auch ihren Zuschauern vermitteln.


Freitag, 17. September 2021, 20.00 Uhr, Art-Night, Ensemble Chaverim



Foto: Ulrich Müller

20.00 bis 23.00 Uhr im Hof der Synagoge

Die Synagoge und der Hof sind angestrahlt.

Drei Stelen können beleuchtet werden.


Ein Künstler, Fred Baumgart, präsentiert zusammen mit dem Glashersteller Lass seine beleuchtete Stele.


Foto: Ensemble Chaverim

Ensemble Chaverim 

Das Klezmerquartett „Ensemble Chaverim“ hat sich im Winter 2019 gegründet.
Mit
Anne-Sophie Stallmann (Klavier),
Julia Vasilievskaja (Violine),
Yukinobu Ishikawa (Schlagzeug/Percussion) und
Kerstin Engel (Klarinette/Bassetthorn)
haben sich 4 Freunde/innen und Kollegen/innen zusammengefunden, die sich mit grenzenloser Spielfreude und größter Leidenschaft in die emotionalen Tiefen der Klezmermusik stürzen.  

Die 4 Musiker/innen aus 3 Nationen verlassen die künstlerischen Wurzeln ihrer klassischen Ausbildung, um eine jahrhundertealte Musiksprache zum Leben zu erwecken, die von Glück, tiefstem Elend, überschwänglicher Freude und von einem allem Leid trotzenden Überlebenswillen spricht.

Chaverim schlägt dabei einen großen Bogen von traditionell klingendem osteuropäischen Klezmer bis hin zu neuzeitlichen Kompositionen, die mit ihrer intimen Gefühlswelt und ihrer Lebendigkeit alle Menschen berühren.



Bilderprojektion an die Synagogenwand

Titel: Welche Stele zeigt das Bild?


Foto: Berthold Herberz

Dienstag, 14. September 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo


Christian Rosenbaum, Kaddisch in Jerusalem zum Totengedenken am Grabe (jitkale harba), CC BY-SA 3.0 DE

Am Dienstag, den 14. September zeigt der Förderkreis Synagoge in Vöhl in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ einen Film des russisch-deutschen Regisseurs Leo Khasin aus dem Jahr 2012. Der Titel darf aus Lizenzgründen nicht genannt werden.

In Berlin-Kreuzberg lebt der 14-jährige Ali (Neil Belakhdar), der mit seiner Familie aus einem libanesichen Flüchtlingslager nach Deutschland gekommen ist und hier bisher nur geduldet wird. Er  hängt mit anderen arabischen Jugendlichen ab. Als Mutprobe bricht er in die Wohnung seines Nachbarn, eines aus Russland eingewanderten Juden (Ryszard Ronczewski), ein. Er wird erwischt der Familie droht die Abschiebung und so ist Ali gezwungen, sich bei dem eigensinnigen alten Mann zu entschuldigen. Dieser verlangt von ihm, dass er ihm bei der Renovierung der Wohnung hilft und mit der Zeit entsteht eine Freundschaft zwischen dem ungleichen Gespann, die es schwer hat, in dem konfliktgeladenen Umfeld zu bestehen. Authentisch und berührend erzählt Leo Khasin in seinem Regiedebüt die Geschichte der Entstehung einer Freundschaft zwischen zwei Angehörigen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen. Vergegenwärtigt wird so das vorurteilsbelastete Denken, mit dem sich Menschen täglich begegnen. Vor dem Hintergrund eines globalen Konflikts werden Schuld und Vergebung im Mikrokosmos einer kleinen zwischenmenschlichen Begegnung thematisiert. Eine Entwicklungsgeschichte mit einer positiven Botschaft für alle, die an das Miteinander glauben.

Beginn 19 Uhr.  Beim Betreten des Raums ist eine medizinische Maske zu tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Anmeldung über 05635-1022 mit Angabe Ihrer Kontaktdaten. Ein Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test ist erwünscht.

Dienstag, 14. September 2021, 19.00 Uhr, Abschlussveranstaltung der Landkulturboten



Blick in die Synagoge mit virtueller Einrichtung
Screenshot einer Gruppe der Landkulturboten

Die drei Gruppen der Landkulturboten stellen ihre Arbeiten vor:
Kimberley Simon und Niko Sell,
André Stremmel und Erik Peper, 
Anna Räbiger und Marius Putscher.

Die Landeszentrale für politische Bildung, die Gemeinde Vöhl, das Netzwerk für Toleranz, weitere Geldgeber und der Förderkreis bedanken sich bei ihnen.

Melden sie sich bitte aufgrund der Pandemie zu dieser Veranstaltung an! 
Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022.

Samstag, 11. September 2021, 18 Uhr, Sistanagila


170. Synagogenkonzert

Sistanagila


Open Air im Schlossgarten an der Henkelhalle
"Klappstuhlkonzert"
Bitte eine Sitzgelegenheit mitbringen!


Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Henkelhalle statt.

Foto: Sistanagila

"Iranisch-israelisches Musik-Affaire" im Vöhler Schlossgarten

Zum Tag des offenen Denkmals lädt der Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zu einem Klappstuhlkonzert in den Schlossgarten Vöhl ein. Zu hören sein wird das iranisch-israelische Musikensemble Sistanagila. Es wurde 2009 aus einem Gefühl der Ohnmacht gegründet, dass die Völker Irans und Israels verfeindet sind und um ein Zeichen zu setzen für Verständigung und Frieden. Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog. Sie demonstrieren diesen Dialog in Sistanagila, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die sie am Ende zu sich selber führt. Der musikalische Leiter Yuval Halpern berichtet: „Wir haben über die Jahre mehr Gemeinsamkeiten entdeckt, als wir ahnten. Viele Melodien sind im ganzen Nahen Osten und im Mahgreb bekannt. Einer der Iraner hat gesagt, er habe die Melodie von "Hava Nagila" im Radio gehört, aber nicht gewusst, dass es jüdisch sei. Von dem persischen Lied "Shane" sagen viele Libanesen, es sei libanesisch. Und das auf Ladino gesungene jüdische Lied "La Rosa Enflorece" aus dem Mittelalter wird auch in der heutigen Türkei gesungen.“ (Spiegel online, 29.11.2019)

Sistanagila bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.

Eintritt: 10 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).
Zu beachten sind die tagesaktuellen Corona-Vorschriften.

Gefördert von der Sparkassen-Kulturstifung Hessen-Thüringen
Sparkasse Waldeck Frankenberg
im Rahmen der Reihe:"Hör-mal im Denkmal"


Dienstag, 10. August 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo


Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Am Dienstag, den 10. August setzt der Förderkreis Synagoge in Vöhl seine Reihe „Dienstagskino inder Synagoge“ fort mit einer Komödie des Regisseurs Dani Levy aus dem Jahr 2004, deren Titel aus Lizenzgründen nicht genannt werden darf. Zum Inhalt: In Erwartung einer Erbschaft findet sich die Familie Zuckermann zusammen. Doch Mammes Testament hält eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fällt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit über 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel und Jakob versöhnen - und wenn sie samt ihrer Familien das jüdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. Die Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein, Jakob (Jaeckie) ein Lebemann, der mit dem Judentum nichts mehr am Hut hat, und Samuel, der mit seiner Familie streng nach dem jüdischen Glauben lebt. Dennoch müssen sie sich zusammen raufen, denn beide Familien befinden sich in finanziellen Schwierigkeiten. Eine charmant-rasante Familienkomödie, die gerne Klischees bedient, um sie gleichermaßen ad absurdum zu führen. Mit jüdischem Humor nähert sich Levy nicht nur dem komplizierten deutsch-jüdischen Verhältnis, sondern thematisiert auch ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. "Endlich ein Film, der nicht die Gefahr birgt, dass man über uns Juden lacht, sondern in dem man mit uns lacht", schrieb Henryk M. Broder. Der Flilm wurde 2005 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als bester Spielfilm ausgezeichnet. In den Hauptrollen Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samuel und Rolf Hoppe.

Beginn 19 Uhr. Zugang zur Synagoge gibt es für maximal 25 Personen. Beim Betreten des Raums ist eine medizinische Maske zu tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Anmeldung über 05635-1022 mit Angabe Ihrer Kontaktdaten. Die aktuellen Corona-Vorschriften sind zu beachten.
 

Sonntag, 15. August 2021, 14 Uhr, Vernissage der Kunstausstellung



Um 14.00 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Folgende Personen sind für Grußworte angefragt:

- Dr. Edgar Franke, MdB
- Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn
- Ein Vertreter/in der Förderregion Kellerwald-Edersee
- Der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat
- Die 1. Beigeordnete der Nationalparkgemeinde Vöhl Susanne Kubat


Bekanntgabe der sechs durch den Förderkreis Synagoge Vöhl erworbenen Kunstwerke

In Anwesenheit der Jury:


- E.R. Nele, Künstlerin aus Frankfurt
- Marianne Dämmer, Waldeckische Landeszeitung
- Petra Frömel, Landkreis Waldeck-Frankenberg
- Philipp Wecker, Waldeckischen Geschichtsverein
- Berthold Herberz, Förderkreis Synagoge in Vöhl

Die musikalische Begleitung gestalten:


Foto: Fendel/Rink
- Annika Rink (Gitarre, Gesang, Persussion)
- Katharina Fendel (Querflöte)


Es gibt Kaffee und Kuchen.



Kunstausstellung ERINNERN-WACHEN-ERLEBEN, 15. August bis 31. Oktober 2021




Große Kunstausstellung in Vöhl

Der Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. lädt für die Zeit vom 15. August bis zum 31. Oktober zu einer großen Kunstausstellung im Hof der alten Synagoge ein. 32 Künstler aus allen Teilen Deutschlands stellen 35 Kunstwerke unter dem Leitmotiv „Erinnern – Wachen – Erleben“ vor. Die Ausstellung wird samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr und für Gruppen nach Voranmeldung auch zu anderen Terminen geöffnet sein.
 
Unsere Ziele:
  1. Sechs dieser Kunstwerke wird der Förderkreis im Rahmen eines Wettbewerbs für Vöhl erwerben und auf Dauer neben der Synagoge platzieren. Wir wollen damit die Synagoge als einen Ort von Kunst und Kultur hervorheben.
  2. Mit der Ausstellung wollen wir angesichts der vielen mit der Pandemie zusammenhängenden Probleme die bildenden Künstler unterstützen. Deshalb können die anderen 29 Kunstwerke erworben werden. Die Künstler haben Entwürfe ihrer Arbeiten eingesandt. Sie sind sehr verschieden gestaltet und es absolut wert, auf öffentlichen Plätzen, vor repräsentativen Gebäuden, auf Friedhöfen oder in einem Garten zu stehen.
  3. Mit Hilfe von HNA und WLZ, im Internet und auf verschiedenen Kulturportalen in ganz Deutschland wird für den Besuch der Ausstellung geworben werden. Wir rechnen mit vielen hundert, wahrscheinlich einigen tausend Besuchern während der Ausstellungszeit. Mit der Terminwahl von den Sommerferien bis über die Herbstferien hinaus will der Förderkreis auch die durch Corona stark gebeutelten gastronomischen und Beherbergungsbetriebe in Vöhl und Umgebung unterstützen.
Der Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V. schafft dies alles nicht allein. Finanzielle Unterstützung ist von verschiedenen Institutionen in Aussicht gestellt bzw. auch schon zugesagt worden. Wir bitten nun auch unsere Vereinsmitglieder und die Vöhlerinnen und Vöhler um Unterstützung, machen aber auch Angebote.

Ausstellungsführer

Rechtzeitig vor Ausstellungsbeginn wird in einer Auflage von 2000 Stück eine fast hundertseitige Broschüre in DIN A5-Format gedruckt, in der die Künstler und ihre Kunstwerke vorgestellt werden. Mehrere hundert Broschüren stellen wir dann den Künstlern zur Verfügung, um in ihrem jeweiligen Umfeld für den Besuch der Ausstellung zu werben. Die anderen Exemplare werden in der Region verteilt oder den Besuchern der Ausstellung kostenlos ausgehändigt und ihnen beim Rundgang durch die Ausstellung helfen. Eine Online-Version werden wir an mehrere hundert Gedenk- und Erinnerungsstätten und andere Institutionen in Deutschland verschicken.
Wir laden Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ein, in dieser Broschüre mit einer viertelseitigen Anzeige (ca. 5,5 x 8 cm) kostenlos für den Besuch ihres Betriebs zu werben. Kostenlos deshalb, weil der Druck durch entsprechende Zuschüsse bereits finanziert ist. Und kostenlos vor allem auch deshalb, weil wir dem einheimischen Gastgewerbe helfen wollen, die Folgen der Pandemie zu überwinden. Wir können nur einigen Betrieben dieses Angebot unterbreiten. Natürlich haben wir nichts gegen eine Spende nach Ausstellungsende einzuwenden, wenn die Werbung sich entsprechend ausgezahlt hat.

Bauzäune und Planen

Außerhalb der Öffnungszeiten müssen wir die Kunstwerke im Rahmen unserer Möglichkeiten schützen. Wir machen das mit Videoüberwachung, werden aber auch Bauzäune aufstellen und mit Planen als Sichtschutz versehen. Diese Planen können bzw. sollen künstlerisch gestaltet werden. Wir suchen dafür junge Leute – Schulklassen, Jugendfeuerwehren, Jugendabteilungen anderer Vereine oder Freundesgruppen – mit künstlerischen Fähigkeiten, die die Planen gestalten. Die Gestaltung sollte natürlich zur Kunstausstellung passen. Wir bitten zunächst um einen Entwurf. Wahrscheinlich können wir keine Honorare zahlen, aber die Künstler können sich angemessen auf der Plane „verewigen“.

Kaffee und Kuchen

Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Das ist auch die Zeit für Kaffee und Kuchen. An allen Veranstaltungstagen soll es dieses Angebot geben, auch für Menschen, die nicht die Kunstausstellung besuchen wollen. Der Vorstand ist nicht in der Lage, an allen 23 Nachmittagen diesen Service anzubieten. Wir suchen Frauen und Männer, die uns mit einer Kuchen- oder Tortenspende unterstützen und bzw. oder die an einem oder mehreren der Nachmittage beim Verkauf helfen.

Begleitveranstaltungen

An vielen, vielleicht an allen Wochenenden würden wir gern weitere Veranstaltungen vorsehen. Zum Beispiel:
    - kleine Konzerte im Hof oder im Inneren der Synagoge, als Solist oder Duo, mit Instrumenten und/oder Gesang
       - Bilder- oder Foto-Ausstellungen im großen Sakralraum zu einem bestimmten Thema,
    - eine Bilder-Ausstellung zum Thema der Stelen-Ausstellung: Erinnern – Mahnen – Erleben
    - einen thematisch angemessenen Vortrag
Auch hier gilt: Wahrscheinlich können wir keine oder nur kleine Honorare zahlen, aber die Künstler können sich präsentieren und wirken bei einem besonderen Ereignis mit.
Ansprechpartnerin für Kaffee und Kuchen ist Christel Schiller (05635-796), für alle anderen Bereiche Karl-Heinz Stadtler (05635-1491, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Die Aufstellungsfläche der 6 anzukaufenden Stelen:


Foto: Karl-Heinz Stadtler


Foto: Karl-Heinz Stadtler


Sonntag, 8. August 2021, 15.00 Uhr, Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden



Foto: Privat

Wer offenen Auges durch Vöhl geht, findet immer noch Spuren jüdischen Lebens. Da sind in der Tür einer alten Schmiede Namen wie die von Abraham Katzenstein oder Selig Frankenthal neben denen von christlichen Bauern hinein geschnitten worden, da gibt es die Inschrift in hebräischen Schriftzeichen über der Tür eines Hauses, das im 19. Jahrhundert der Händlerfamilie Schaumburg gehörte, und da sind natürlich der jüdische Friedhof in der Herzingsgrube und die ehemalige Synagoge. Diese Spuren sind letzte Zeugen einer jahrhundertelangen Präsenz jüdischer Menschen im Ort. Sie waren Kaufleute und Händler, hatten im Unterschied zu vielen anderen Gegenden Deutschlands oft eine kleine Landwirtschaft und waren als Handwerker tätig. Da gab es aber auch Seifensieder und Aschesammler, Färber und Lumpensammler.

Im Vöhler Gemeinde- und im Marburger Staatsarchiv, aber auch in Berlin und Jerusalem hat Karl-Heinz Stadtler viele Akten und Dokumente über die Vöhler jüdische Gemeinde gefunden,  zu der auch die Juden aus Basdorf, Marienhagen und Ober-Werba gehörten. Er zeigt die Häuser, in denen sie lebten, erzählt von ungewöhnlichen Handelsgeschäften, vom Leben armer und reicher Juden, von ihrem Zusammenleben mit den Nichtjuden, aber eben auch von dem, was ihnen bis zum 6. September 1942 in Vöhl oder später in irgendwelchen Konzentrations- und Vernichtungslagern angetan wurde. An jenem 6. September nämlich – wir kennen sogar die Uhrzeit – wurden die letzten drei jüdischen Frauen aus ihren Häusern geholt und auf eine Reise ohne Wiederkehr geschickt.

Eine Gebühr für den geführten Rundgang wird nicht erhoben. Spenden für die Fortsetzung der Restaurierungsarbeiten an der Synagoge sind willkommen.
Treffpunkt: Synagoge in der Mittelgasse. 15.00 bis 17.00 Uhr.

 

Samstag, 24. Juli 2021, 20 Uhr, Nadine Fingerhut


169. Synagogenkonzert

Nadine Fingerhut & Band

Open Air im Schlossgarten am Henkelhaus

Mit dabei sind: Frank Wesemann- Gitarre, Erik Regul- Piano und Dave Schröder- Percussions
Foto: Petra Großmann

Nadine Fingerhut – Lasst die Liebe lauter werdenDie „Rebellin auf leisen Sohlen“ mit Charme, Stimme und dem Gespür für zauberhafte Pop-Poesie. Das ist sie: Nadine Fingerhut! Wunderschöne und eingängige Melodien paaren sich mit poetischen Texten und einer Stimme, die uns wärmt und umarmt. Wer schon mal eines ihrer Konzerte besucht hat, ist sehr wahrscheinlich mit dem wunderbaren Gefühl nach Hause gegangen, dass wir alles schaffen können, wenn wir es nur wollen und, dass es sich immer lohnt seine Träume zu leben.

Cover von Elke Kubb
Das neue Album der Song-Poetin Nadine Fingerhut erzählt vor allem von ihrer Reise zu sich selbst ().
Einem großen Abenteuer. Einem verrückten Wechselbad der Gefühle. Es braucht keine zehn, keine fünf, ja nicht einmal einen Hördurchgang von „Lasst die Liebe lauter werden”, um zu erkennen, dass Nadine Fingerhut eine ist, die sich bei allem Optimismus mit der Unsichtbarkeit auskennt, dem Verschwinden hinter schöneren und größeren Dingen. Dem sich klein fühlen neben wichtigeren und lauteren Menschen.Auf ihrem dritten Album “Lasst die Liebe lauter werden” finden sich 12 deutschsprachige Songperlen, liebevoll arrangiert und produziert, mit schönen Melodien und tiefgründigen Texten über das Suchen und das Finden, Freiheit, die Wertschätzung des Moments, die Liebe zum Leben, das Füreinander da sein und den Traum von mehr Menschlichkeit und Respekt in unserer Gesellschaft. Hippie-Vibes und Poesie verpackt in wunderbare Popsongs, die den Nerv der Zeit
treffen.

Eintritt: 18 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).


Dienstag, 13. Juli 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo



Gustav Klimt artist QS:P170,Q34661, Gustav Klimt 046,
als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Am Dienstag, den 13. Juli nimmt der Förderkreis Synagoge in Vöhl seine Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ wieder auf. Gezeigt wird ein Film zum Thema Beutekunst, dessen Titel aus Lizenzgründen nicht genannt werden darf.

Zum Inhalt: Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (Helen Mirren), die vor vielen Jahren unter dramatischen Umständen aus Wien fliehen und alles zurücklassen musste. So auch mehrere Gemälde, die sich im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis geraubt wurden. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin eines der berühmtesten Gemälde der Welt ist, „Die goldene Adele“, Gustav Klimts Portrait von Marias Tante Adele. Doch der Staat Österreich möchte sich nicht von dem Kulturgut trennen. Es beginnt eine juristische Auseinandersetzung um die Rückgabe, für die Maria Altmann nach Wien zurückkehrt, in die Stadt, die sie nach ihrer Flucht nie wieder betreten wollte. In weiteren Rollen Daniel Brühl als Journalist Hubertus Czernin und Ryan Reynolds als Anwalt Randy Schoenberg, Regie: Simon Curtis (2015).

Beginn 19 Uhr. Zugang zur Synagoge gibt es für maximal 25 Personen mit negativem Corona-Schnelltest bzw. Nachweis über Impfung oder Genesung. Beim Betreten des Raums ist eine medizinische Maske zu tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Die Synagoge verfügt über ein CO2-Messgerät und eine günstige Luftzirkulation, so dass eine Ansteckungsgefahr möglichst gering gehalten wird. Anmeldung über 05635-1022 mit Angabe Ihrer Kontaktdaten.

Sonntag, 20. Juni 2021, 16 Uhr, Aquabella


168. Synagogenkonzert

Aquabella – Heimatlose Lieder

Open Air im Schlossgarten am Henkelhaus

Foto: Aquabella

In ihrem aktuellen Programm "Heimatlose Lieder" beschäftigt sich AQUABELLA mit Sprachen, die drohen, in Vergessenheit zu geraten, mit Liedern aus Ländern, die es so nicht mehr gibt, mit Liedern von Menschen, die heimatlos geworden sind oder sich heimatlos fühlen und auch mit Liedern, die scheinbar überall zu Hause sind. Sie besingen die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen, beschäftigen sich mit den ureigenen Fragen: Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin?, welche sich in allen Völkern zu jeder Zeit wiederfinden. So interpretiert AQUABELLA u.a. das durch Ofra Haza berühmt gewordene Lied "Im nin alu“; ein im 17.Jhd. entstandenes hebräisches Gedicht, welches von den verbliebenen jemenitischen Juden bis heute als hoffnungsvolles Lied auf Hochzeiten gesungen wird. Sie lassen uns teilhaben an der Welt der Roma, die überall und nirgends auf der Welt zu Hause sind oder sie bringen Lieder zu Gehör, die weltweit unterwegs sind, wie das durch die Fußballweltmeisterschaft 2010 einmal um den Globus gewanderte Lied „Helele“. 2018 waren sie forschend in Taiwan unterwegs, unterrichteten den „Vox Nativa“, einen Chor des indigenen Bunun-Volkes und haben folgerichtig auch zwei wunderbare Lieder von dort mitgebracht, die im neuen Programm zu hören sind. AQUABELLA stellt sich auch dem eigenen Heimatgefühl und das in gewohnt ironischer Art und Weise. So wird der über die Landesgrenzen der DDR hinaus bekannt gewordene Hit "Farbfilm" von Nina Hagen ein Teil ihrer Spurensuche. Sie schauen dabei schlicht um die nächste Straßenecke in Berlin und in versteckte Nischen der Welt um Gemeinsames zu entdecken.  
AQUABELLA gelten im Weltmusik-Bereich als das renommierteste weibliche Vokalensemble Deutschlands. Das seit über 20 Jahren bestehende Ensemble hat sich mit traditioneller Vokalmusik aus aller Welt ein einmaliges Repertoire in 20 Sprachen angeeignet und ist damit auf mittlerweile über 700 Konzerten im In- und Ausland unterwegs.
AQUABELLA ist ein Ensemble aus 5 Solistinnen, die ihre individuellen Stimmfarben und Charaktere in einen harmonischen Gesamtklang bringen. Sie präsentieren die faszinierende weibliche Seite der vokalen Weltmusik. Wunderbar leicht entströmen ihren Kehlen ungewöhnliche Vokaltechniken und ihre künstlerische Unterschiedlichkeit vereinen sie zu einer perfekten Vokalharmonie. So kommen die Qualitäten jeder einzelnen Aquabelle zum Ausdruck. Die Schauspielausbildungen von Bettina Stäbert, Erika Spalke, Maria Thomaschke und Elisabeth Sutterlüty wird für die perfekte Bühnenshow genutzt, die in Südafrika verbrachte Kindheit der Diplomsängerin Nadja Dehn ist Quelle immer neuer wundervoller afrikanischer Lieder, das Studium des Jazzgesanges von Anett Levander und Nina Rotner spiegeln sich in gekonnten Improvisationen wider, und Nina Rotner aus Slowenien stammend, bereichert das Ensemble zusätzlich mit den Liedern ihrer Kultur.


Eintritt: 18,-€.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. 

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.00 Uhr, Dienstagskino mit Filminfo


Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Die Veranstaltung findet aufgrund der Einschränkungen in der Pandemie nicht statt.


Wenn sich die 7-Tage-Inzidenz weiter nach unten entwickelt, werden wir am 8. Juni um 19 Uhr im Rahmen der Reihe „Dienstagskino“ einen amerikanischen Spielfilm von Simon Curtis aus dem Jahre 2015 mit Helen Mirren zeigen, in dem es um die Rückgabe einiger Gemälde des berühmten Malers Gustav Klimt geht, die die Nationalsozialisten enteignet hatten und die später in einem österreichischen Museum gezeigt wurden. Erst im Jahre 2006 wurde das bedeutendste dieser Bilder den Erben der früheren Besitzer nach achtjährigem juristischem Streit zurückgegeben. Auch in Deutschland sehr bekannte mitwirkende Schauspieler sind Daniel Brühl und Moritz Bleibtreu. Wegen Corona ist die Besucherzahl begrenzt. Wir bitten deshalb um telefonische Voranmeldung bei Frau Anna Evers, Tel. 05635 – 1022. In der Synagoge ist das Tragen einer zertifizierten Gesichtsmaske und das Einhalten der Abstandsregeln Pflicht.
 

Donnerstag, 27. Mai 2021, 19 Uhr, Jüdisch-christliche Dialoge, Schawuot - Pfingsten


Jüdisch-christliche Dialoge 2/4

Die Veranstaltung kann nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden, sondern wird als Zoom-Meeting stattfinden.
Jede*r, der oder die einen Laptop, ein IPad oder ein Smartphone hat, kann die Veranstaltung miterleben, und zwar von jedem Ort dieser Welt.


Der Zugang ist unter www.zoom.us/join

Meeting-ID: 864 3506 9992

Kenncode: 259101



IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN SEIT 1700 JAHREN IN DEUTSCHLAND.
Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde in Köln erstmals erwähnt.
Für dieses Jubiläum haben sich verschiedene Initiativen gebildet.
Eine davon ist der neue gegründete Verein:
#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland







Hier haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen.
Unter dem Namen  werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 

Mit der Veranstaltung:

Schawuot beziehungsweise Pfingsten

tragen wir zum Jubiläum bei.

Eine Übersetzung von "Schawuot" bedeutet: Wochenfest. Die Festtage fallen dieses Jahr auf den 17. und 18. Mai. Es hat verschiedene Bedeutungen: als Erntedank Fest, als Erinnerung an den erneuten Empfang der zehn Gebote und Abschluss der Frühlingsfeste.


Moritz Daniel Oppenheim artist QS:P170,Q215073 Details of artist on Google Art Project, Moritz Daniel Oppenheim - Shavuot (Pentecost) (Das Wochen- oder Pfingst-Fest) - Google Art Project, als gemeinfrei gekennzeichnet.
Erinnerung an den neuerlichen Empfang der Zehn Gebot.

Pfarrer i.R. Heinz Daume, Großkrotzenburg, und Rabbiner Jehoshua Ahrens, Gemeinderabbiner in Darmstadt, werden in der Synagoge sprechen.
Herr Ahrens ist Beauftragter für Interreligiösen Dialog des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen.
Herr Daume ist evang. Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hanau e.V.


In der ökomenischen Kampagne zum Festjahr ist das Thema des
Monats Mai: Schawuot - Pfingsten

beziehungsweise: jüdisch und christlich, Bar-Mizwa - Firmung/Konfirmation



Das Thema für den Monat April:

Bar-Mizwa - Firmung/Konfirmation

Quelle: https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de/wp-content/uploads/2020/11/Gemeindebrief_Titel_Kampagne_bzw.pdf

Bar-Mizwa wie auch Firmung oder Konfirmation - Letztere findet in Nicht-Corona-Zeiten um Ostern herum statt - bedeutet die Aufnahme der Teenager in die jeweilige religiöse Gemeinde; in früheren Jahrhunderten galten die jungen Leute dann auch als erwachsen.

Bar Mitzwa an der Klagemauer in Jerusalem, 2008
Berthold Werner, Jerusalem Western Wall BW 4, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

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