Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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Sonntag, 19. Juli 2020, 15.00 bis 17.00 Uhr, Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden



Postkarte 20. Jahrhundert

Blick auf Vöhl und das von Moritz, später Alfred Rothschild geführte Hotel „Prinz Wilhelm“, als man die „Sommergäste“ noch mit Kutschen vom Bahnhof holte.

Wer offenen Auges durch Vöhl geht, findet immer noch Spuren jüdischen Lebens. Da sind in der Tür einer alten Schmiede Namen wie die von Abraham Katzenstein oder Selig Frankenthal neben denen von christlichen Bauern hinein geschnitten worden, da gibt es die Inschrift in hebräischen Schriftzeichen über der Tür eines Hauses, das im 19. Jahrhundert der Händlerfamilie Schaumburg gehörte, und da sind natürlich der jüdische Friedhof in der Herzingsgrube und die ehemalige Synagoge. Diese Spuren sind letzte Zeugen einer jahrhundertelangen Präsenz jüdischer Menschen im Ort. Sie waren Kaufleute und Händler, hatten im Unterschied zu vielen anderen Gegenden Deutschlands oft eine kleine Landwirtschaft und waren als Handwerker tätig. Da gab es aber auch Seifensieder und Aschesammler, Färber und Lumpensammler.

Im Vöhler Gemeinde- und im Marburger Staatsarchiv, aber auch in Berlin und Jerusalem hat Karl-Heinz Stadtler viele Akten und Dokumente über die Vöhler jüdische Gemeinde gefunden,  zu der auch die Juden aus Basdorf, Marienhagen und Ober-Werba gehörten. Er zeigt die Häuser, in denen sie lebten, erzählt von ungewöhnlichen Handelsgeschäften, vom Leben armer und reicher Juden, von ihrem Zusammenleben mit den Nichtjuden, aber eben auch von dem, was ihnen bis zum 6. September 1942 in Vöhl oder später in irgendwelchen Konzentrations- und Vernichtungslagern angetan wurde. An jenem 6. September nämlich – wir kennen sogar die Uhrzeit – wurden die letzten drei jüdischen Frauen aus ihren Häusern geholt und auf eine Reise ohne Wiederkehr geschickt.

Eine Gebühr für den geführten Rundgang wird nicht erhoben. Spenden für die Fortsetzung der Restaurierungsarbeiten an der Synagoge sind willkommen.
Treffpunkt: Synagoge in der Mittelgasse.






Dienstag, 14. Juli, 19 Uhr: Dienstagskino mit Film-Info

 Film 14.7.

Der Film ist eine satirische Liebeskomödie von Regisseur Armin Völckers, gedreht im Jahr 2006 in Deutschland.

Der 17-jährige Berliner Schüler Leroy ist deutsch, kultiviert, gut erzogen - und schwarz. Er spielt Cello und geht in Ausstellungen, anstatt HipHop zu machen und Basketball zu spielen. Das einzig `Coole' an ihm ist sein riesiger Afro-Look. Trotz fehlender Coolness und eines übernatürlichen Talents für Ungeschicklichkeiten jeglicher Art passiert das Unbegreifliche: Leroy erweckt die Aufmerksamkeit der süßen Eva. Doch das Glück der beiden wird auf eine harte Probe gestellt.

Freitag, 22. Mai 2020, 19 Uhr, - Narinkka -

Wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt!

170. Synagogenkonzert mit

Narinkka

 „Suomiklezmer“

 narinkka


Narinkka ist die Band des finnischen Kontrabassisten Sampo Lassila. Der Name geht zurück auf den ersten Flohmarkt in Helsinki. Ein Highligt zwischen Jazz und Folk, zwischen Klezmer und Klassik – Narinkka überzeugen mit Spielwitz und Phantasie.
  
Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Freitag, 15. Mai 2020 Schild #RegionGegenRassismus



Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus sind leider fast alltäglich geworden. Wir rufen dazu auf, sich für eine solidarische, weltoffene und friedliche Gesellschaft einzusetzen, in der wir uns im Rahmen des Grundgesetzes frei entfalten können.
Das "Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg"  arbeitet kreisweit und hat sich zum Ziel gesetzt, Toleranz und Demokratie im Landkreis zu fördern und gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu arbeiten.
Die Arbeitsgruppe "Region gegen Rassismus" im "Netzwerk für Toleranz" hat eine Charta ausgearbeitet, sowie Sticker und Schilder hergestellt. Mit diesen Mitteln möchte sie alle Menschen in Waldeck-Frankenberg und darüber hinaus dazu aufrufen ein Zeichen zu setzen und eine Region gegen Rassismus zu gestalten.
Schild Synagoge
Wir haben deshalb das Schild "Region gegen Rassismus" an die alte Vöhler Synagoge gehängt, auch in Erinnerung an jene Menschen, die in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus unseren Dörfern und Städten geholt und ermordet wurden. Nie wieder darf dies geschehen. Im Hof der Synagoge steht der "Sag-Nein-Stein". Wenn wir frühzeitig und zahlreich "Nein" sagen, werden jene Greuel "nie wieder" geschehen. Es wäre schön, wenn an vielen öffentlichen Gebäuden das "Region gegen Rassismus"-Schild befestigt würde. So wie am Vöhler Rathaus zum Beispiel. Lieber Bürgermeister Kalhöfer, herzlichen Dank dafür!. Übrigens haben wir in der Synagoge noch ein paar Exemplare, die wir gerne an Interessierte abgeben.

Samstag, 9. Mai 2020, 19 Uhr - Sistanagila -

Wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt!

169. Synagogenkonzert mit

 „Eine iranisch-israelische Musik-Affäre“

 Sistanagila

Sistanagila


Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog.

Die Musiker demonstrieren diesen Dialog in Sistanagila, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die sie am Ende zu sich selber führt

Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.

 
Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Samstag, 21. März 2020, 19 Uhr - Matthias Schlubeck -

Wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt!

168. Synagogenkonzert mit

 "Panflöte und Harfe"

 Matthias Schlubeck und Isabell Moreton


 

In diesem Konzert werden der Panflötenvirtuose Matthias Schlueck und die Hannoveraner Harfenistin Isabel Moreton gemeinsam zu hören sein. Das Duo Schlubeck-Moreton hat seit 2006 regelmäßig international Konzerte fast 270 Konzerte gegeben. Schlubeck war auch bereits mit dem Helmut-Eisel-Trio JEM in der Synagoge zu Gast.
Die beiden Musiker nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte und schaffen es mit der besonderen Klangkombination und einem Programm aus meditativen aber auch virtuosen Stücken die Zuhörer in eine andere Welt zu entführen. Neben einigen bekannten Melodien wie z.B. die Meditation von Thais, sind in den Programmen auch immer wieder unbekannte und überraschende Werke zu hören.
Matthias Schlubeck gilt als einer der weltweit führenden Panflötisten und hat sich vor allem im Bereich der Interpretation Klassischer Musik auf der Panflöte einen Namen gemacht. Er konzertiert weltweit mit vielen renommierten Musikern und Ensembles. Die gefragte Harfenistin Isabel Moreton unterrichtet an der Musikschule Hannover und ist Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Hamburg. Außerdem ist sie Vorsitzende des Verbands Deutscher Harfenisten. Als Duo haben die beiden Ausnahmemusiker zwei Alben eingespielt.

Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Samstag, 15. Februar 2020, 19 Uhr - Emilia Blumenberg


167. Synagogenkonzert 

Je ne regrette rien. Eine Hommage an Édith Piaf.

 

Chansonabend mit Emilia Blumenberg und Nils Mille


 

„Für mich ist das Singen eine Flucht, es geht in eine andere Welt, ich stehe nicht mehr auf dem Boden.“ (Édith Piaf)
 
Édith Piaf (1915-1963) hat die Welt mit ihren Chansons verzaubert. "Milord" und "Je ne regrette rien" gehören zum kulturellen Erbe Europas. Die Sängerin und Schauspielerin Emilia Blumenberg zeichnet an diesem Abend das Leben der Piaf nach, von der Geburt in einem Pariser Hauseingang über Jahre als Straßensängerin bis zum gefeierten Weltstar, von den Franzosen liebevoll „La Môme Piaf“ genannt. Ihr Leben, ihre Lieder: tragisch und komisch zugleich, mit unglaublicher Energie alles mit sich reißend.
Wie immer versucht die schauspielernde Chanteuse Blumenberg über ihre eigene Person den Liedern Charakter und Farbe zu verleihen, wodurch neue Ausdrucksmöglichkeiten entstehen. Bühnenpartner Nils Mille, „l´homme au piano“, unterstützt dies virtuos mit eigenen Arrangements.
Das Duo begeistert unter den Zuschauern auch diejenigen, die Édith Piaf noch live erlebten.
 
Mille, ausgezeichneter Diplom-Musiker und Instrumentalpädagoge unterrichtete am Vienna-Konservatorium in Wien, spielte in verschiedenen Orchester- und Band-Formationen und ist nach einer zweijährigen Gastprofessur am Edward Said National Conservatory of Music in Palästina heute in Marburg als Pianist, Komponist und Klavierpädagoge aktiv. Bühnen- und Filmschauspielerin Blumenberg war u.a. an den Hamburger Kammerspielen und am Aalto-Theater der Philharmonie Essen engagiert und spielte in Fernsehserien wie „Soko Wismar“, „Der Fahnder“, „Der Kriminalist“ mit. Neben ihrer Dozententätigkeit tritt sie seit vielen Jahren erfolgreich mit eigenen Bühnenprogrammen auf.

Eintritt: 18/16/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Montag, 27. Januar 2020 Lichter gegen Dunkelheit

Am 27. Januar 2020 haben die NS-Gedenkstätten zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zu einer bundesweiten Aktion aufgerufen. Die Gedenkstätten wurden beleuchtet. Hier die Bilder von unserer Synagoge. Die Beleuchtung hat Peter Göbel installiert und fand von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Die Fotos sind von ©Ulrich Müller, Vöhl
Lichter gegen 1
Lichter gegen 2
Lichten gegen 3

Lichter 4
Lichter 5
https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de/ ist die Website, auf der der Flashmob der bundesdeutschen Gedenkstätten zu sehen ist. Dort findet man dann auch die Beiträge unserer alten Synagoge, aber auch die des Hüneberg-Hauses in Volkmarsen und der Arolsen Archives.

 

Samstag, 07. Dezember 2019, 19 Uhr - Paul Hoorn u Freunde -


166. Synagogenkonzert mit

Paul Hoorn und Freunde

„Weihnachtskonzert“  


 

Das Weihnachtsprogramm aus dem Dresdner Societätstheater alljährlich auch in der Vöhler Synagoge. Gewöhnlich ungewöhnlich bis unbequem.
Eintritt: 18/17/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Sonntag, 10. November 2019, 18 Uhr - Quadro Nuevo -


165. Synagogenkonzert mit

Quadro Nuevo 

„Flying Carpet“  


 

Quer durch das alte Europa, über den wilden Balkan, kaukasische Gebirge und mediterran-glitzernde Inselwelten bis in den Orient. Hier und dort blitzt ein Tango auf, der Teppich trägt uns über die Grenzen von Kulturen und Ideologien.
Eintritt: 30/28/26 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Samstag, 07. September 2019, 19 Uhr -Moi et les Autres-


164. Synagogenkonzert mit

Moi et les Autres

„Depart“  


 

Im Swing um die Welt - im Heißluftballon und immer ein Chanson auf den Lippen.
Sängerin Juliette Brousset und ihre Band sind mit akustischen Chansons und poetischen Texten unterwegs.
Wenn Zuhörer zwischen den Zeilen vergessen, wo sie sich befinden. Wenn wie von Zauberhand Bilder vom Ufer der Seine vor ihrem geistigen Auge erscheinen, von der französischen Hauptstadt, an deren Wasserader plötzlich der Eiffelturm auftaucht. Dann hat Juliette Brousset alles richtig gemacht. Dann hat die französische Sängerin aus Mannheim den richtigen Ton getroffen, mit ihren schönen Zeilen das Leben, die Liebe und das Fernweh besungen. Und dann hat Eric Dann am Akkordeon dazu die Melodien beigesteuert, die Bilder von hochbegabten Straßenmusikern in romantischen Gassen lebendig werden lassen.
Sie haben gemeinsam mit dem begnadeten Gitarristen und Komponisten David Heintz gezaubert und gewitzelt, zu den Rhythmen von Schlagzeuger Simon Tobias Ostheim getanzt und das Leben gefeiert und die Basstöne von Andreas Büschelberger nachklingen lassen.
Eintritt: 18/17/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022.
Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit.
Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Samstag, 13. Juli 2019, 19 Uhr -Kata y Co, -


163. Synagogenkonzert mit

Kata y Co

„Summer Samba in der Synagoge“

Am Samstag, 13. Juli kommt das Ensemble Kata y Co. mit seinem  neuen Programm unter dem Titel „Summer Samba in der Synagoge“ in die Alten Synagoge in Vöhl.
Zur im September erscheinenden CD unter dem Titel „Bossa und no‘ was“ sagt Rüdiger Herzog von Herzog Records: „Diese Band klingt ebenso schön wie ungewöhnlich, bietet Anspruch und Unterhaltung zugleich auf hohem Niveau, und eine solch intensive Stimme habe ich lange nicht gehört“.

Hier sinken sich Alte und Neue Welt glückselig lächelnd in die Arme! Jobim & Chopin, Bossa und Bach, Forró und Fuge, Madrigal und Musette, 10.000 km Distanz? Nur eine Frage des Taktes. Die ungewöhnliche Besetzung mit Kontrabass, Cello, Klavier und die facettenreiche Stimme von Katharina Mai zaubern intensiv und innig das Beste der schönsten Lieder aus Europa und Südamerika hervor: Deren Seele! Für Leute, die unter eine schöne Oberfläche hören wollen.

Katharina Mai (Gesang) wurde in Kamensk-Uralski geboren und verfiel als Kind der Musik der brasilianischen Telenovelas, die im russischen TV im Original liefen. Aufenthalte in Buenos Aires brachten sie dem Tango nahe. Klassisches Gesangstudium in Russland und Hamburg, mehrere Meisterkurse, Mitglied im Opernstudio der Hamburger Staatsoper. Sie ist Dozentin am Hamburger Konservatorium.

Henry Altmann (Kontra- & 7-String Bass) schrieb dem Ensemble die Arrangements auf den Leib, kombinierte die Ernsthaftigkeit und Innigkeit des abendländischen Kunstlieds mit der Luftigkeit südamerikanischer Melodien. Der Nachfahre französischer Roma aus dem Allgäu spielt im Quartett Kontra- und einen seltenen 7-saitigen Bass, auf dem er Gitarren- und Bassfunktion zugleich ausfüllt. Er war in der Synagoge zuletzt mit Trio Macchiato und Paula Quast zu hören.

Andranik Sargsyan (Cello) wurde in Armenien geboren und spielte dort im Staatlichen Sinfonieorchester Eriwan. Nach seiner Umsiedlung nach Hamburg wurde er 2. Solocellist der Hamburger Philharmoniker und gründete die Hamburger Celloakademie. Daneben ist er mit Solo- und Kammermusikkonzerten weltweit zu hören.

Martin Alexander Terens (Klavier, Melodica) ist ein vielfach preisgekrönter Jazzpianist (u.a. 1. Platz bei der International Jazz House Competition, 2x Semifinalist beim Jazzfestival Montreux, Herb Alpert Young Jazz Composers’ Award). Er bereichert das Quartett mit flinken Fingern, feinem Anschlag und famosen Improvisationen.

Weitere Informationen und Hörbeispiele unter www.hy-and.com.

Das Sommerkonzert beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei Fr. Evers unter 05635-1022 zum Preis von 20 €.



 

Samstag, 18. Mai 2019, 19 Uhr -Aufwind-


162. Synagogenkonzert mit

Aufwind

„Jubiläumskonzert“



Zum seinem 20-jährigen Jubiläum hat der Förderkreis „Synagoge in Vöhl“
für Samstag, den 18. Mai, 19.00 Uhr, alte Freunde eingeladen.

Die Klezmerband „Aufwind“ aus Berlin war seit 2003 immer wieder zu Gast in
der alten Synagoge und sorgte für begeisternde Konzerterlebnisse.
Das Rezept dafür lautet folgendermaßen:
Man nehme eine frische Klezmerband im besten Alter - eine singende Powergeigerin,
einen saitenbearbeitenden Troubadour und
einen meisterhaften Klarinettenvirtuosen, gebe einen
bandonionquetschenden Akkordarbeiter und
einen basszupfenden Tieftonkönner dazu.
Als Zutaten folgen alsdann auserlesene Lieder, würziger Klezmer,
leidenschaftliche Spielfreude, eine Prise Balkan, ein Körnchen Traurigkeit und reichlich Humor.
Humor ist überhaupt ein ernst zu nehmender Aspekt im Programm von Aufwind.

lm Klezmer stecken - wie in kaum einer anderen Folklore - die
ebenso freudvollen wie extrem leidvollen Erfahrungen eines Volkes in hoch komprimierter Form.
Klezmer ist ein deftiger Seelencocktail aus überschäumendem Frohsinn und tiefer Melancholie.
lm Mischungsverhältnis von Aufwind überwiegt oft die beschwingte Variante ohne zu vergessen,
der verzweifelten Ausweglosigkeit von Pogromen und Deportationen eine musikalische Sprache zu geben.
Zu hören sein werden neben „Klassikern" des Klezmer aus über 30 Jahren Bandgeschichte
auch Lieder aus dem neuen Programm, in dem es um Pflanzen und Tiere im Lied geht.




 

"20 Jahre" Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.-


20 Jahre „Förderkreis Synagoge in Vöhl“ e.V.



Vom Freitag, 17. Mai, bis Sonntag. 19. Mai 2019, feiert der Förderkreis sein
20-jähriges Bestehen und lädt alle interessierten Menschen zum Mitfeiern ein.

Am Freitag wird um 18.30 Uhr erstmals seit Mitte der 30´er Jahre des vorigen Jahrhunderts
ein iüdischer Gottesdienst in der ehemaligen Synagoge stattfinden.

Wie kann das sein, wenn man für einen solchen Gottesdienst doch ein
„Minjan", d.h. die Anwesenheit von 10 jüdischen Männern braucht,
die es doch in Vöhl wahrscheinlich gar nicht gibt?
Ganz einfach: Die Marburger jüdische Gemeinde, zu der der Förderkreis
über Sahra Küpfer gute Beziehungen unterhält,
wird den „Kabbalat Schabbat“ (= Empfang des Schabbat) mit anschließendem
Kiddusch (Segen mit Wein und Schabbatbroten) in die Vöhler Synagoge verlegen;
eine ausreichende Zahl Marburger Juden wird nach Vöhl kommen.
Geleitet wird der Gottesdienst von Thorsten Schmermund und Amnon Orbach,
dem inzwischen 89-jährigem Vorsitzenden der Marburger Gemeinde
und Ehrenbürger der Universitätsstadt.
Die erwähnte Sahra Küpfer, Vorstandsmitglied des Förderkreises und
gleichzeitig Mitglied der Marburger jüdischen Gemeinde, wird durch musikalische Beiträge
dem Gottesdienst eine besondere Note verleihen.

Christen, Moslems und Juden beten zu demselben Gott.
Insofern können auch Angehörige anderer Religionen gern an dem Gottesdienst teilnehmen.
Für viele ist dies die vielleicht einmalige Gelegenheit, einen jüdischen Gottesdienst mitzuerleben.
Männer tragen während des Gottesdienstes bitte eine Kopfbedeckung.

Um 20.00 Uhr beginnt der Kommers.
Vertreter der Gemeinde Vöhl und des Landkreises  Waldeck-Frankenberg,
befreundeter Vereine und Verbände werden dem Verein zu seinem 20-jährigen Geburtstag gratulieren.
Anwesend sein werden auch Nachfahren Vöhler Juden: David und Geoffrey Baird.
Abkömmlinge der Frankenthals, die bis zu ihrer Deportation 1942 auf dem Schulberg wohnten,
sowie Elizabeth Foote und Camille Calman, deren Vorfahren aus der Familie Rothschild Vöhl bereits
in der Mitte des 19. Jahrhunderts in die USA verließen,
werden sich vom 15. bis 21. Mai in Vöhl aufhalten.
Musikalisch umrahmt wird auch der Kommers von der Musiklehrerin Sahra Küpfer.

Der Samstag beginnt mit einem Besuch der Ausstellung "Deutsch-Jüdische Geschichte",
und der 500-jährigen Mikwe beim Verein Rückblende in Volkmarsen.
Diese Fahrt und den Rundgang durch Vöhl am Nachmittag organisieren wir
für die genannten Nachfahren Vöhler Juden.
Andere lnteressierte können gern ebenfalls teilnehmen. werden allerdings um Anmeldung gebeten
(05635 1491).
Start ist um 9.00 Uhr an der Synagoge.
Am Nachmittag gegen 14.00 Uhr startet ein Dorf-Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden.
Angesichts der früher von Juden bewohnten Häuser erfahren wir,
wie Juden und Christen früher miteinander gelebt haben.

Um 19.00 Uhr beginnt das Jubiläumskonzert mit der
Klezmergruppe „Aufwind“ aus Berlin,
auf das an anderer Stelle hingewiesen wird.

Die Veranstaltungen am Sonntag beginnen um 14.00 Uhr.
Zunächst werden Vereinsmitglieder einen Rückblick auf die Veranstaltungen und
die Schwerpunkte der Arbeit der letzten 20 Jahre bieten.
Anschließend wird zu Kaffee und Kuchen bei netten Gesprächen eingeladen.
Zum Abschluss - gegen 16.00 Uhr - geben Renate und Roland Häusler
ein Konzert unter dem Titel „Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder“.
Schlager aus den 1920´er und frühen 1930´er Jahren.
Bekannte Melodien jüdischer Komponisten, Texter oder Interpreten wie z.B.
der Comedian Harmonists sind Ausdruck der Lebensfreude.

Übrigens: An allen Tagen ist Gelegenheit, die bemerkenswerte Ausstellung „Torah und Schofar".
Begegnungen mit jüdischer Kultur' des Künstlers Heinrich Groß zu besuchen.

Wer feiert seinen Geburtstag schon gern allein? - Niemand! Also lädt der
Förderkreis Synagoge in Vöhl alle Menschen in der Region
sehr herzlich zum Mitfeiern ein.




 

Samstag, 9. März 2019, 19 Uhr -Backhaus/Ono-


161. Synagogenkonzert mit
 Christian Backhaus und Masako Ono 
                                         
„Von Abendrot bis Morgentod“

Der Vöhler Bariton Christian Backhaus singt Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Carl Loewe.
Am Klavier begleitet ihn Masako Ono (Leipzig).

Von Abendrot bis Morgentod

Christian Backhaus singt Lieder von Franz Schubert. Robert Schumann und Carl Loewe

Am Samstag. 9. Marz 2019. 19.00 Uhr wird der Vöhler Bariton Christian Backhaus zum zweiten Mal in der Vöhler Synagoge auftreten, diesmal

mit einem Liederabend unter dem Titel „Von Abendrot bis Morgentod' mit Gedichtvertonungen von Robert Schumann. Franz Schubert und Carl Loewe.

Begleitet wird er wieder von Masako Ono am Klavier. Beide Musiker haben seit ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig gemeinsam verschiedene Liederabende gestaltet.

Backhaus tritt als Opernsänger und mit mehreren Rundfunkchören europaweit auf.

Masako Ono arbeitet als Solorepetitorin an der Leipziger Musikhochschule und begleitet den Bariton am Klavier einfühlsam und ausdrucks stark. Sie wird solistisch die „Träumerei" aus Robert Schumanns, Kinderszenen“ spielen.

.Komm in die stille Nacht“ heißt es im „Ständchen“ von Hohen Schumann, das den Liederabend mit Vertonungen von Gedichten u.a. von Heinrich Heine, Friedrich Rückert. Johann Gottfried Herder und Johann Wolfgang von Goethe eröffnet.

Das Motiv der Nacht wurde von den Dichtem der Romantik oft genutzt, um der Verschmelzung von Sinneseindrücken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, Und so entführen die Musiker das Publikum immer tiefer in die Nacht hinein, in der die unterschiedlichsten Gefühle in den vertonten Gedichten ihre musikalische Umsetzung linden. Es werden Lieder aus op.35 von Robert Schumann nach Gedichten von Justinus Kerner zu hören sein. ebenso wie aus Franz Schuberts ,Schwanengesang, seinem letzten Liederzyklus. der erst nach seinem Tod 1828 veröffentlicht wurde. Besungen werden Träume und fantastische Wesen (,.Der Zwerg", Schubert/Collin} sowie sehnsuchtsvolle Gefühle wie in „Lust der Sturmnacht“ (Schuhmann/Kerner). Der Erlkönig (Schubert/Goethe) drei Balladen vertont von Carl Löwe beschließen den Abend.




 

Samstag, 2. Febr 2019, 19 Uhr -SEDAA-


160. Synagogenkonzert mit SEDAA

„East-West“

Akustische Reise entlang der Seidenstraße. Das mongolisch-persische Ensemble lässt vibrierende Untertongesänge und den Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich verschmelzen.


 

Sonntag, 27. Jan 2019, 18.30 Uhr -ZWoCKHAUS-


159. Synagogenkonzert mit ZWoCKHAUS

„Kabarett aus Theresienstadt“

Das Ensemble Zwockhaus nimmt sich der im Dritten Reich verfolgten, vertriebenen und ermordeten Komponisten und Textdichter an.
Maria Thomaschke singt Kabarettlieder aus Theresienstadt.


 

Samstag, 08. Dezember 2018, 19.00 Uhr - Paul Hoorn u. Freunde -


158. Synagogenkonzert Paul Hoorn & Freunde:
„(K)ein Weihnachtskonzert“



Das Ensemble gastiert auch in diesem Jahr mit seinem aktuellen Weihnachtsprogramm in der Synagoge - nachdenklich, kritisch, berührend. Paul Hoorn (Gesang, Moderation), Karolina Petrova (Gesang, Violine), Matthias Manz (Kontrabass, Gitarren, Saxofone).

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