Förderkreis
"Synagoge in Vöhl"
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"Synagoge in Vöhl"

Sonntag, 27. Januar 2019, 18.30 Uhr -ZWoCKHAUS-


159. Synagogenkonzert mit ZWoCKHAUS

„Kabarett aus Theresienstadt“

Das Ensemble Zwockhaus nimmt sich der im Dritten Reich verfolgten, vertriebenen und ermordeten Komponisten und Textdichter an.
Maria Thomaschke singt Kabarettlieder aus Theresienstadt.


 

Samstag, 2. Februar 2019, 19 Uhr -SEDAA-


160. Synagogenkonzert mit SEDAA

„East-West“

Akustische Reise entlang der Seidenstraße. Das mongolisch-persische Ensemble lässt vibrierende Untertongesänge und den Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich verschmelzen.


 

Samstag, 9. März 2019, 19 Uhr -Backhaus/Ono-


161. Synagogenkonzert mit
 Christian Backhaus und Masako Ono 
                                         
„Von Abendrot bis Morgentod“

Der Vöhler Bariton Christian Backhaus singt Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Carl Loewe.
Am Klavier begleitet ihn Masako Ono (Leipzig).
Von Abendrot bis Morgentod

Christian Backhaus singt Lieder von Franz Schubert. Robert Schumann und Carl Loewe

Am Samstag. 9. Marz 2019. 19.00 Uhr wird der Vöhler Bariton Christian Backhaus zum zweiten Mal in der Vöhler Synagoge auftreten, diesmal mit einem Liederabend unter dem Titel „Von Abendrot bis Morgentod' mit Gedichtvertonungen von Robert Schumann. Franz Schubert und Carl Loewe.
Begleitet wird er wieder von Masako Ono am Klavier. Beide Musiker haben seit ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig gemeinsam verschiedene Liederabende gestaltet.
Backhaus tritt als Opernsänger und mit mehreren Rundfunkchören europaweit auf.
Masako Ono arbeitet als Solorepetitorin an der Leipziger Musikhochschule und begleitet den Bariton am Klavier einfühlsam und ausdrucks stark. Sie wird solistisch die „Träumerei" aus Robert Schumanns, Kinderszenen“ spielen.
Komm in die stille Nacht“ heißt es im „Ständchen“ von Hohen Schumann, das den Liederabend mit Vertonungen von Gedichten u.a. von Heinrich Heine, Friedrich Rückert. Johann Gottfried Herder und Johann Wolfgang von Goethe eröffnet.
Das Motiv der Nacht wurde von den Dichtem der Romantik oft genutzt, um der Verschmelzung von Sinneseindrücken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, Und so entführen die Musiker das Publikum immer tiefer in die Nacht hinein, in der die unterschiedlichsten Gefühle in den vertonten Gedichten ihre musikalische Umsetzung linden. Es werden Lieder aus op.35 von Robert Schumann nach Gedichten von Justinus Kerner zu hören sein. ebenso wie aus Franz Schuberts ,Schwanengesang, seinem letzten Liederzyklus. der erst nach seinem Tod 1828 veröffentlicht wurde. Besungen werden Träume und fantastische Wesen (,.Der Zwerg", Schubert/Collin} sowie sehnsuchtsvolle Gefühle wie in „Lust der Sturmnacht“ (Schuhmann/Kerner). Der Erlkönig (Schubert/Goethe) drei Balladen vertont von Carl Löwe beschließen den Abend.

"20 Jahre" Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.-


20 Jahre „Förderkreis Synagoge in Vöhl“ e.V.



Vom Freitag, 17. Mai, bis Sonntag. 19. Mai 2019, feiert der Förderkreis sein
20-jähriges Bestehen und lädt alle interessierten Menschen zum Mitfeiern ein.

Am Freitag wird um 18.30 Uhr erstmals seit Mitte der 30´er Jahre des vorigen Jahrhunderts
ein iüdischer Gottesdienst in der ehemaligen Synagoge stattfinden.

Wie kann das sein, wenn man für einen solchen Gottesdienst doch ein„Minjan", d.h. die Anwesenheit von 10 jüdischen Männern braucht, die es doch in Vöhl wahrscheinlich gar nicht gibt? Ganz einfach: Die Marburger jüdische Gemeinde, zu der der Förderkreis über Sahra Küpfer gute Beziehungen unterhält,
wird den „Kabbalat Schabbat“ (= Empfang des Schabbat) mit anschließendem Kiddusch (Segen mit Wein und Schabbatbroten) in die Vöhler Synagoge verlegen; eine ausreichende Zahl Marburger Juden wird nach Vöhl kommen. Geleitet wird der Gottesdienst von Thorsten Schmermund und Amnon Orbach, dem inzwischen 89-jährigem Vorsitzenden der Marburger Gemeinde und Ehrenbürger der Universitätsstadt.
Die erwähnte Sahra Küpfer, Vorstandsmitglied des Förderkreises und gleichzeitig Mitglied der Marburger jüdischen Gemeinde, wird durch musikalische Beiträge dem Gottesdienst eine besondere Note verleihen.

Christen, Moslems und Juden beten zu demselben Gott.
Insofern können auch Angehörige anderer Religionen gern an dem Gottesdienst teilnehmen.
Für viele ist dies die vielleicht einmalige Gelegenheit, einen jüdischen Gottesdienst mitzuerleben.
Männer tragen während des Gottesdienstes bitte eine Kopfbedeckung.

Um 20.00 Uhr beginnt der Kommers.
Vertreter der Gemeinde Vöhl und des Landkreises  Waldeck-Frankenberg, befreundeter Vereine und Verbände werden dem Verein zu seinem 20-jährigen Geburtstag gratulieren.
Anwesend sein werden auch Nachfahren Vöhler Juden: David und Geoffrey Baird.
Abkömmlinge der Frankenthals, die bis zu ihrer Deportation 1942 auf dem Schulberg wohnten,
sowie Elizabeth Foote und Camille Calman, deren Vorfahren aus der Familie Rothschild Vöhl bereits
in der Mitte des 19. Jahrhunderts in die USA verließen, werden sich vom 15. bis 21. Mai in Vöhl aufhalten.
Musikalisch umrahmt wird auch der Kommers von der Musiklehrerin Sahra Küpfer.

Der Samstag beginnt mit einem Besuch der Ausstellung "Deutsch-Jüdische Geschichte", und der 500-jährigen Mikwe beim Verein Rückblende in Volkmarsen.Diese Fahrt und den Rundgang durch Vöhl am Nachmittag organisieren wir für die genannten Nachfahren Vöhler Juden.
Andere lnteressierte können gern ebenfalls teilnehmen. werden allerdings um Anmeldung gebeten
(05635 1491). Start ist um 9.00 Uhr an der Synagoge.
Am Nachmittag gegen 14.00 Uhr startet ein Dorf-Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden. Angesichts der früher von Juden bewohnten Häuser erfahren wir, wie Juden und Christen früher miteinander gelebt haben.

Um 19.00 Uhr beginnt das Jubiläumskonzert mit der Klezmergruppe „Aufwind“ aus Berlin, auf das an anderer Stelle hingewiesen wird.

Die Veranstaltungen am Sonntag beginnen um 14.00 Uhr. Zunächst werden Vereinsmitglieder einen Rückblick auf die Veranstaltungen und die Schwerpunkte der Arbeit der letzten 20 Jahre bieten. Anschließend wird zu Kaffee und Kuchen bei netten Gesprächen eingeladen. Zum Abschluss - gegen 16.00 Uhr - geben Renate und Roland Häusler ein Konzert unter dem Titel „Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder“.
Schlager aus den 1920´er und frühen 1930´er Jahren. Bekannte Melodien jüdischer Komponisten, Texter oder Interpreten wie z.B. der Comedian Harmonists sind Ausdruck der Lebensfreude.

Übrigens: An allen Tagen ist Gelegenheit, die bemerkenswerte Ausstellung „Torah und Schofar".
Begegnungen mit jüdischer Kultur' des Künstlers Heinrich Groß zu besuchen.

Wer feiert seinen Geburtstag schon gern allein? - Niemand! Also lädt der Förderkreis Synagoge in Vöhl alle Menschen in der Region sehr herzlich zum Mitfeiern ein.

Samstag, 18. Mai 2019, 19 Uhr -Aufwind-


162. Synagogenkonzert mit

Aufwind

„Jubiläumskonzert“



Zum seinem 20-jährigen Jubiläum hat der Förderkreis „Synagoge in Vöhl“
für Samstag, den 18. Mai, 19.00 Uhr, alte Freunde eingeladen.

Die Klezmerband „Aufwind“ aus Berlin war seit 2003 immer wieder zu Gast in
der alten Synagoge und sorgte für begeisternde Konzerterlebnisse.
Das Rezept dafür lautet folgendermaßen:
Man nehme eine frische Klezmerband im besten Alter - eine singende Powergeigerin,
einen saitenbearbeitenden Troubadour und
einen meisterhaften Klarinettenvirtuosen, gebe einen
bandonionquetschenden Akkordarbeiter und
einen basszupfenden Tieftonkönner dazu.
Als Zutaten folgen alsdann auserlesene Lieder, würziger Klezmer,
leidenschaftliche Spielfreude, eine Prise Balkan, ein Körnchen Traurigkeit und reichlich Humor.
Humor ist überhaupt ein ernst zu nehmender Aspekt im Programm von Aufwind.

lm Klezmer stecken - wie in kaum einer anderen Folklore - die
ebenso freudvollen wie extrem leidvollen Erfahrungen eines Volkes in hoch komprimierter Form.
Klezmer ist ein deftiger Seelencocktail aus überschäumendem Frohsinn und tiefer Melancholie.
lm Mischungsverhältnis von Aufwind überwiegt oft die beschwingte Variante ohne zu vergessen,
der verzweifelten Ausweglosigkeit von Pogromen und Deportationen eine musikalische Sprache zu geben.
Zu hören sein werden neben „Klassikern" des Klezmer aus über 30 Jahren Bandgeschichte
auch Lieder aus dem neuen Programm, in dem es um Pflanzen und Tiere im Lied geht.

 

Samstag, 13. Juli 2019, 19 Uhr -Kata y Co, -


163. Synagogenkonzert mit

Kata y Co

„Summer Samba in der Synagoge“

Am Samstag, 13. Juli kommt das Ensemble Kata y Co. mit seinem  neuen Programm unter dem Titel „Summer Samba in der Synagoge“ in die Alten Synagoge in Vöhl.
Zur im September erscheinenden CD unter dem Titel „Bossa und no‘ was“ sagt Rüdiger Herzog von Herzog Records: „Diese Band klingt ebenso schön wie ungewöhnlich, bietet Anspruch und Unterhaltung zugleich auf hohem Niveau, und eine solch intensive Stimme habe ich lange nicht gehört“.

Hier sinken sich Alte und Neue Welt glückselig lächelnd in die Arme! Jobim & Chopin, Bossa und Bach, Forró und Fuge, Madrigal und Musette, 10.000 km Distanz? Nur eine Frage des Taktes. Die ungewöhnliche Besetzung mit Kontrabass, Cello, Klavier und die facettenreiche Stimme von Katharina Mai zaubern intensiv und innig das Beste der schönsten Lieder aus Europa und Südamerika hervor: Deren Seele! Für Leute, die unter eine schöne Oberfläche hören wollen.

Katharina Mai (Gesang) wurde in Kamensk-Uralski geboren und verfiel als Kind der Musik der brasilianischen Telenovelas, die im russischen TV im Original liefen. Aufenthalte in Buenos Aires brachten sie dem Tango nahe. Klassisches Gesangstudium in Russland und Hamburg, mehrere Meisterkurse, Mitglied im Opernstudio der Hamburger Staatsoper. Sie ist Dozentin am Hamburger Konservatorium.

Henry Altmann (Kontra- & 7-String Bass) schrieb dem Ensemble die Arrangements auf den Leib, kombinierte die Ernsthaftigkeit und Innigkeit des abendländischen Kunstlieds mit der Luftigkeit südamerikanischer Melodien. Der Nachfahre französischer Roma aus dem Allgäu spielt im Quartett Kontra- und einen seltenen 7-saitigen Bass, auf dem er Gitarren- und Bassfunktion zugleich ausfüllt. Er war in der Synagoge zuletzt mit Trio Macchiato und Paula Quast zu hören.

Andranik Sargsyan (Cello) wurde in Armenien geboren und spielte dort im Staatlichen Sinfonieorchester Eriwan. Nach seiner Umsiedlung nach Hamburg wurde er 2. Solocellist der Hamburger Philharmoniker und gründete die Hamburger Celloakademie. Daneben ist er mit Solo- und Kammermusikkonzerten weltweit zu hören.

Martin Alexander Terens (Klavier, Melodica) ist ein vielfach preisgekrönter Jazzpianist (u.a. 1. Platz bei der International Jazz House Competition, 2x Semifinalist beim Jazzfestival Montreux, Herb Alpert Young Jazz Composers’ Award). Er bereichert das Quartett mit flinken Fingern, feinem Anschlag und famosen Improvisationen.

Weitere Informationen und Hörbeispiele unter www.hy-and.com.

Das Sommerkonzert beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei Fr. Evers unter 05635-1022 zum Preis von 20 €.

Samstag, 7. September 2019, 19 Uhr -Moi et les Autres-


164. Synagogenkonzert mit

Moi et les Autres

„Depart“  


 

Im Swing um die Welt - im Heißluftballon und immer ein Chanson auf den Lippen.
Sängerin Juliette Brousset und ihre Band sind mit akustischen Chansons und poetischen Texten unterwegs.
Wenn Zuhörer zwischen den Zeilen vergessen, wo sie sich befinden. Wenn wie von Zauberhand Bilder vom Ufer der Seine vor ihrem geistigen Auge erscheinen, von der französischen Hauptstadt, an deren Wasserader plötzlich der Eiffelturm auftaucht. Dann hat Juliette Brousset alles richtig gemacht. Dann hat die französische Sängerin aus Mannheim den richtigen Ton getroffen, mit ihren schönen Zeilen das Leben, die Liebe und das Fernweh besungen. Und dann hat Eric Dann am Akkordeon dazu die Melodien beigesteuert, die Bilder von hochbegabten Straßenmusikern in romantischen Gassen lebendig werden lassen.
Sie haben gemeinsam mit dem begnadeten Gitarristen und Komponisten David Heintz gezaubert und gewitzelt, zu den Rhythmen von Schlagzeuger Simon Tobias Ostheim getanzt und das Leben gefeiert und die Basstöne von Andreas Büschelberger nachklingen lassen.
Eintritt: 18/17/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022.
Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit.
Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Sonntag, 10. November 2019, 18 Uhr - Quadro Nuevo -


165. Synagogenkonzert mit

Quadro Nuevo 

„Flying Carpet“  


 

Quer durch das alte Europa, über den wilden Balkan, kaukasische Gebirge und mediterran-glitzernde Inselwelten bis in den Orient. Hier und dort blitzt ein Tango auf, der Teppich trägt uns über die Grenzen von Kulturen und Ideologien.
Eintritt: 30/28/26 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

Samstag, 7. Dezember 2019, 19 Uhr - Paul Hoorn u Freunde -


166. Synagogenkonzert mit

Paul Hoorn und Freunde

„Weihnachtskonzert“  


 

Das Weihnachtsprogramm aus dem Dresdner Societätstheater alljährlich auch in der Vöhler Synagoge. Gewöhnlich ungewöhnlich bis unbequem.
Eintritt: 18/17/14 €, an der Abendkasse + 2 €.
Kartenbestellung: Frau Anna Evers unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05635-1022. Vorab-Überweisung an: Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.; Sparkasse Waldeck-Frankenberg; IBAN: DE48523500050007051501; Überweisungszweck: Konzert mit ... am ... Die Karten liegen dann an der Abendkasse für Sie bereit. Falls Sie nicht vorab überweisen, zahlen Sie den Abendkassenpreis (+2€).

 

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