Schnatz, Christian


Christian Schnatz

 
Die Stehle mit dem Titel "Gebündelt" (2021)
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Eine hell strahlende Stele hat der Autodidakt aus der Nähe von Vöhl  geschaffen. Die Stele ist aus Betonguss und trägt den Titel „Gebündelt“. Der  Pfeiler wird von einem Keil aufgespalten. Ein Bündel schwacher Kordeln verhindert die Spaltung.
In der Idee des Künstlers kann eine Gemeinschaft stark wirken und das Auseinanderdriften der Gesellschaft verhindern. So greift er das Thema der Ausstellung in reduzierter Form auf.


Foto: Berthold Herberz

Schwermer-Funke, Liska


Liska Schwermer-Funke

 
Die Stele ohne Titel (2021)
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Die freischaffende Künstlerin hat das Ausstellungsthema  mit den Worten „WAR“ und „WIRD“ aufgegriffen. Die Stele besteht aus vier voreinander geschichteten Plexiglasflächen, wobei eine Seite die Aufschrift „WIRD“ und die andere die Aufschrift „WAR“ trägt. Die Scheiben sind unterschiedlich durchlässig bemalt, sodass manche Elemente hervortreten oder andere überlagert werden, je nach Perspektive. Mit dem Überlagern spielt die Künstlerin auf die Mechanismen des Erinnerns an, „… ein produktiver Umgang mit der Lücke und dem verheißungsvollen Zusammenwirken der Einzelteile im Moment.“


Foto: Berthold Herberz

Foto: Karl-Heinz Stadtler

Foto: Berthold Herberz

Foto: Berthold Herberz

Sheidaei, Hassan


Hassan Sheidaei


Die Stele mit dem Titel "Erinnern Wachen Erleben" (2021)
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Der freischaffende Künstler hat eine Stele aus gepressten Altkleidern mit dem Titel „Erinnern – Wachen – Erleben“  hergestellt. Diese sind schichtweise wie Erdschichten hinter Plexiglasscheiben sichtbar. Er stellt die Frage wie und was Kleidung über ihre Träger/in erzählt. Einerseits bestimmen Personen, welche Kleidung sie tragen, andererseits bestimmt Kleidung die Identität einer Person. Die Verbindung zum Leitmotiv der Ausstellung formuliert er: „Jede früher getragene Kleidung erinnert an etwas Erlebtes. Durch Erinnerungen blickt man zurück und nimmt das Erlebte mit anderer Wachsamkeit wahr.“


Foto: Berthold Herberz

Foto: Berthold Herberz

Stellner, Hannes


Hannes Stellner

 
Der Künstler und die Stele mit dem Titel "Tryptichon" (2021)
Foto: Karl-Heinz Stadtler

Die Stele mit dem Titel „Triptychon“ besteht aus drei weißen Pfeilern, die jeweils ein unterschiedlich geformtes Ohr tragen. Der Künstler ist Bildhauer und hat diese Stelen aus Holz hergestellt. Das Ohr steht als Metapher für den Menschen und seine Wahrnehmungsfähigkeit. Das Hören richtet sich nach außen wie nach innen, als „In-Sich-Hinein-Hören“.  Im Judentum wie im Christentum spielt das Hören der Stimme Gottes eine tragende Rolle. Der Künstler beschreibt, das im Hebräischen „Hören“ auch die Bedeutung von „Gehorchen“ hat, was auf der Basis von „Wahrnehmen“ und „Erkennen“ geschieht.


Foto: Karl-Heinz Stadtler

Foto: Berthold Herberz

Foto: Berthold Herberz

Foto: Berthold Herberz
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.