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Dienstag, 13.10.2026, 19 Uhr, Kino am Dienstag

Piktogramm eines Filmprojektors
 Grafik mohamed Hassan auf Pixabay

Den letzten Film des Regisseurs Wolfgang Becker von 2025

zeigt der Förderkreis in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“. Mit dem Titel darf aus Lizenzgründen nicht geworben werden.

In seinem neuen und zugleich letzten Film zeigt Becker, der kurz nach Ende der Dreharbeiten verstarb, einen Protagonisten, der sich in einer Lüge verstrickt. Gemeinsam mit dem Drehbuchautor Constantin Lieb adaptierte er den 2022 veröffentlichten gleichnamigen Roman von Maxim Leo um einen Berliner Videothekenbesitzer in Geldnöten, der plötzlich zu Unrecht als couragierter Freiheitsaktivist gefeiert wird. Mit viel Ironie widmet sich der Stoff der jüngeren deutschen Erinnerungskultur. Wie funktioniert Geschichtsschreibung? Was sind wir bereit zu glauben? Und brauchen wir unbedingt Personen, die wir idealisieren und auf ein Podest stellen können – unabhängig davon, ob sie es wirklich verdient haben? Dank Charly Hübner, der dem Anti-Helden etwas zutiefst Charmantes verleiht, und dem Nebencast um Christiane Paul, Leonie Benesch und Eva Löbau ist zugleich ein sehr empathischer Film entstanden – und ein würdiges Vermächtnis eines bedeutenden Regisseurs.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegengenommen.