Ehemalige Synagoge Vöhl
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Das Museum in der Synagoge zeigt ihnen das frühere und jetzige jüdische Leben. Der Rundgang zu ehemals von Juden bewohnten Häusern lädt sie zu einem Spaziergang durch Vöhl ein. Das jüdische Leben im Landkreis Waldeck-Frankenberg können sie sich über 160 Stammbäume jüdischer Familien Eine Rundfahrt zu Orten Jüdischen Lebens zeigt ihnen von Juden bewohnte und gebaute Häuser im gesamten Landkreis. |
Ferienjob „Landkulturboten“ 2024
Ausschreibung 2024
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Michael Dimor: Gaza-Streifen und Israel- StellungnahmeMichael Dimor ist ein Nachfahre Vöhler Juden. Seine Mutter wurde in Vöhl geboren und emigrierte nach der Machtübergabe an Hitler nach Palästina, wo Michael 1937 geboren wurde. Im Jahr 2011 besuchte er mit seiner Familie Vöhl, Sachsenhausen und Korbach. Seit dieser Zeit besteht ein regelmäßiger Kontakt zwischen ihm und dem Förderkreis. Voraussichtlich wird Michael Dimor im nächsten Juli an den Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen des Förderkreises teilnehmen. Michael Dimor hat sein ganzes Leben in Palästina bzw. seit der Staatsgründung in Israel verbracht. Er ist Zeitzeuge für das, was seitdem in Israel und in dessen Nachbarschaft geschehen ist. Text der StellungnahmeIch werde versuchen, kurz die Geschichte des Gazastreifens seit 1948 zu rekapitulieren und
Bis zum 7. Oktober 2023.
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Sonntag, 7. April 2024, 15 Uhr, Spaziergang auf den Spuren Vöhler Juden
Foto: Privat Vortrag von Karl-Heinz Stadtler
FortsetzungIm Vöhler Gemeinde- und im Marburger Staatsarchiv, aber auch in Berlin und Jerusalem hat Karl-Heinz Stadtler viele Akten und Dokumente über die Vöhler jüdische Gemeinde gefunden, zu der auch die Juden aus Basdorf, Marienhagen und Ober-Werba gehörten. Er zeigt die Häuser, in denen sie lebten, erzählt von ungewöhnlichen Handelsgeschäften, vom Leben armer und reicher Juden, von ihrem Zusammenleben mit den Nichtjuden, aber eben auch von dem, was ihnen bis zum 6. September 1942 in Vöhl oder später in irgendwelchen Konzentrations- und Vernichtungslagern angetan wurde. An jenem 6. September nämlich – wir kennen sogar die Uhrzeit – wurden die letzten drei jüdischen Frauen aus ihren Häusern geholt und auf eine Reise ohne Wiederkehr geschickt. Eine Gebühr wird nicht erhoben. Spenden werden gerne angenommen.
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Dienstag, 9. April 2024, 19 Uhr, Kino am Dienstag
Grafik von mohamed Hassan auf Pixabay Der Förderkreis zeigt in seiner Reihe „Dienstagskino in der Synagoge“ die britische Verfilmung einer tragischen Komödie von William Shakespeare über Freund- und Feindschaft, Liebe und Hass, Rache und Vergebung. Bei dem Spielfilm aus dem Jahr 2004 führte Michael Radford Regie. Mit dem Titel darf aus Lizenzgründen nicht geworben werden. Im Venedig des ausgehenden 16. Jahrhunderts leiht sich der Aristokrat Bassanio (Joseph Fiennes) vom jüdischen Geldverleiher Shylock (Al Pacino) 3000 Dukaten, um um die Hand der vornehmen Portia (Lynn Collins) anzuhalten. Für die Summe bürgt der Kaufmann Antonio (Jeremy Irons) mit einem Pfund seines eigenen Fleisches. Während Bassanio seinem Glück ganz nahe kommt, verliert Antonio auf See sein Vermögen und kann die Schulden nicht begleichen. Jetzt sieht der verbitterte Shylock seine Stunde gekommen, sich für ein Leben der Demütigungen und Diskriminierungen zu rächen und macht seinen Anspruch geltend. Regisseur Radford setzt das Drama aufwändig und mit prachtvollen Bildern um, gedreht wurde an Originalschauplätzen in Venedig.
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Sonntag, 5. Mai 2024, 20 Uhr, Theater - Im Spiegel -
Foto: Marina Sturm Theater Bocaro, KasselFrei nach dem Märchen "Der zertanzte Schuh"
Die Theaterwoche Korbach feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Der Auftakt des Festivals findet dieses Jahr in der Synagoge Vöhl statt. BOCARO, ein Theaterensemble von thearte e.V. Kassel, zeigt unter Spielleitung von Brigitte Sturm-Schott "Im Spiegel". FortsetzungDie Töchter eines Königs führen ein geheimes Leben, sie tanzen, sie träumen und sind bereit, für ihren Traum andere zu opfern. Wer sind diese Töchter? Wer ist dieser Vater? Auf der Suche nach einer Antwort hat die Gruppe verschiedene Zugangswege erschlossen. Die Psychoanalyse trifft auf mythische (Pygmalion) und radikal moderne Elemente, z. B. Anne Sextons Auseinandersetzung „Verwandlungen“. In ihrer Lyrik verknüpft die Autorin Menschen der heutigen Lebenswelt mit dem Märchen, indem sie auf Träume und geheime Wünsche zielt. Die Fragen „Was sehe ich in mir?“ und „Was soll ich für dich sein?“ stehen im Raum. Der Spiegel und das Schattenmotiv werden in Alltags- und Traumsequenzen assoziativ theatral entfaltet. Neustart 2023, Pandemie endlich hinter uns gelassen! So konnte Bocaro die langjährige Tradition, sich mit thematisch anspruchsvollen und künstlerisch frei gestalteten Themen zu präsentieren, wieder aufleben lassen. Die Amateurtheatergruppe, gegründet in 2011 mit Studenten, Berufstätigen und Ruheständlern, findet sich zu wöchentlichen Proben. Auf diesen erweitert sie theatrale Erfahrungsräume und lotet die Tiefen des Themas aus, mit und ohne Sprechtext, Um- und Irrwege eingeschlossen, aber immer lustvoll. In Zusammenarbeit mit: |
Montag, 6. Mai 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Tjango! aus Finnland
Foto: Tuomas Tenkanen 186. Synagogenkonzert
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Samstag, 22. Juni 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Nadine Fingerhut
Foto: Eva Maria Schmidt 187. Synagogenkonzert im Garten
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Freitag, 12. Juli bis Sonntag, 14. Juli 2024 • 25 Jahre Förderkreis Synagoge in Vöhl •
Foto: Kurt-Willi Julius Vom Freitag bis Sonntag feiert der Förderkreis sein 25-Jähriges Bestehen und lädt alle interessierten Menschen zum Mitfeiern ein.FortsetzungFreitag, 12.7.2024 Für das Konzert am Samstag können sie sich
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Samstag, 13. Juli 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Aquabella
188. Synagogenkonzert
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Samstag, 7. September 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Die Grenzgänger
Foto: Bernd Goettmann 189. Synagogenkonzert
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Sonntag, 8. September 2024, ab 12 Uhr, Tag des offenen Denkmals®
Foto: Kurt-Willi Julius ProgrammDie Synagoge ist von 12-18 Uhr geöffnet.
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Samstag, 19. Oktober 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, M. Mangold und D. Montoya
Foto: L. Krüger 190. Synagogenkonzert
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Samstag, 9. November 2024, 19.30 Uhr • Gedenken zur Pogromnacht • Martinskirche und Synagoge
© Korbacher Stadtarchiv; Nur noch rauchende Trümmer: die zerstörte Synagoge in Korbach am Morgen des 10. Novembers 1938, gleich daneben stand die ebenfalls ausgebrannte Schule der jüdischen Gemeinde. ProgrammNähere Angaben folgen.
Die Gedenkrede wird Professor Dr. Dietfrid Krause-Vilmar halten. Eine gemeinsame Veranstaltung der Ev.-luth. Kirchengemeinde Vöhl und des Förderkreises Synagoge in Vöhl.
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Samstag, 7. Dezember 2024, 19 Uhr, Synagogenkonzert, Harmonist:innen
Foto: Harmonist:innen 191. Synagogenkonzert
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Foto: Alfred Hartung






