Grabstein 01.1 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 1 Grab 1

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 01.2 - Mildenberg, Michael


Michael Mildenberg

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 1 Grab 2
 
Hebräischer Text
Grab 1.2 hebr.

Übersetzung
Deutscher Text



Hier ruht in Gott
Michael
Mildenberg
(Rest im Boden)

Hier liegt begraben
der Mann Michael,
der Sohn Meirs. Er starb am
28. Tevet (1) 621 (2) kleiner Zählung
(3)
Amen, Sela

(1) Dezember/Januar
(2) 1861
(3) diese Zeile besteht aus Abkürzungen, die dem Verfasser nicht verständlich sind






Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Es handelt sich hier wohl um den Stein für Michael Mildenberg, Sohn Meier Mildenbergs, Vater u.a. von Robert, Levi und Salomon Mildenberg.

Grabstein 1.2
©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 01.3 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 1 Grab 3

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt

Grabstein 3
©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 02.1 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 2 Grab 1

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 02.2 - Sohn des Rabbiners, NN

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 2 Grab 2

Hebräische Inschrift

נטמן איש ישר

בהרר יהושע

בר החר מרואה (מיכאל?)

נפטר בשם טוב

ב הלך

לעולמו ביום

עשרה אב

תרצה לפ"ק

ת.נ.צ.ב.ה.


Übersetzung



Deutsche Inschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bild

Hier liegt begraben

Der Sohn des Rabbiner, Rabi Yehoshua

Sohn des Weisen und Rabbiners ("Weiser und Rabbiner" is a common title)  

Mirua(?) (may be Michael?)

Er verschied im guten Namen (probably meant: in old age)

In  (?) (probably a place name?), verging (starb?) am Zehnten Av

665 kleiner Zählung (1915 or 1916)  

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens

[Übersetzung: Talma Chajuss]


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 02.3 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 2 Grab 3

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 03.1 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 3 Grab 1

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 03.2 - Rothschild, Sprinz


Sophie 3 (Spring, Sprinza, Shprintz) Rothschild

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 3 Grab 2


Hebräische Inschrift

keine Umschrift vorhanden

Deutsche Inschrift

nicht vorhanden
   
 Übersetzung

Here lies the esteemed woman Shprintz daughter of Yosef Sternberg, wife of Ascher Rothschild. Died with good name on Thursday 21 Elul 5593. May her soul be bound in the bond of the living, her soul resting with the righteous men and righteous women in Paradise.

Im gregorianschen Kalender ergibt sich als Todestag der 5. September 1833

Quelle: Elizabeth Foote at

Blog: Rothschild of Vöhl
 
©Elizabeth Foote


©Kurt-Willi Julius 2002

 

Grabstein 04.1 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 4 Grab 1

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 04.2 - Schönhof, Rose


Rose Schönhof

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 4 Grab 2):

Hebräische Inschrift

bisher nicht entziffert
Deutsche Inschrift

Rose Schönhof
geb. im März 1794
geb. Siomo
[5]
aus Ungedanken
gest. 3. Jan. 1866


Übersetzung
Bild

entfällt


© Kurt-Willi Julius; 2002


weitere Bilder:


© Kurt-Willi Julius; 2002
 
© Kurt-Willi Julius; 2002
 
© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002
 
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 04.3 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 4 Grab 1

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 05.1 - Keiser, Belchen

Belchen Keiser

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 5 Grab 1):

 

Hebräische Inschrift

bisher nicht entziffert
 
Deutsche Inschrift

Hier Ruht (sic!)
Belchen Keiser
geborene Rottschild
geboren 1798
gestorben am
22.ten April
1882


Übersetzung
Bild

entfällt

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Belchen oder Bette Kaiser war eine Tochter Selig Rothschilds und heiratete Feist Kaiser aus Basdorf. Während die Kaisers bis dahin wohl eher zu den weniger vermögenden Juden gehört haben, galten die Nachfahren (Levi und Salomon, dann auch Ferdinand) als ausgeprochen vermögend. Möglicherweise hat Belchen mit ihrer Herkunft den Wohlstand der Kaisers begründet.

Grab 5.1

©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 05.2 - Blum, Levi


  Levi Blum

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link:Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 5 Grab 2):

 

Hebräische Inschrift
Grab 5.2 hebr
Deutsche Inschrift




Hier ruht in Gott
Levi Blum
geb. 1820
gest. 5. Juni 1885

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Juda, der Sohn Josefs.
Er wurde geboren am 5. Ijar (1)
580 (2) kleiner Zählung.
Er verschied am
...
(Rest im Boden)

(1) April/Mai/Juni
(2) 1820

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Levi Blum war der Vater Abraham Blums, der in Vöhl bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein ein Geschäft hatte.

Grab 5.3
 © Kurt-Willi Julius; 2002


Weitere Bilder

Grab 5.2 zs 1© Kurt-Willi Julius; 2002 Grab 5.2 zs 3  © Kurt-Willi Julius; 2002 Grab 5.2zs2
 © Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 05.3 - Katzenstein, Esther

Esther Katzenstein

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl

Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 5 Grab 3):

 
Hebräische Inschrift
Grab 5.3 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht
Frau
Esther Katzenstein
geb. Löw
geb. 2 ...
gest ... 1870

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
die Frau Esther, die Tochter
von Rbukchm (1), dem Leviten, die Frau
des Jünglings Simon, des Priesters
Katzenstein. (2)
Sie wurde geboren am 2. (20.) (3) Kislew (4)
561 (5), sie starb am 11. (6)
Cheschwan (7) 631 (8) kleiner Zeitrechnung.

(1) Da im Hebräischen keine Vokale geschrieben werden und dieser Name der Verf. unbekannt ist, sind hier nur die Konsonanten aufgeschrieben.
(2) Dieses Wort ist für die Verf. nicht zu entziffern.
(3) Der Zahlbuchstabe ist etwas undeutlich.
(4) November/Dezember
(5) 1801
(6) 11 ist eine Vermutung, da die Buchstaben zusammengerechnet 11 ergeben. Normalerweise wird 11 mit anderen Buchstaben geschrieben.
(7) Oktober/November
(8) 1870

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Es handelt sich um Esther Katzenstein (1801-1870), geb. Löwe, Ehefrau von Simon Katzenstein.

Grab 5.3
© Kurt-Willi Julius; 2002


Weitere Bilder

Grab 5.3 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
  Grab 5.3 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 05.4 - Katzenstein, NN

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 5 Grab 4


Hebräische Inschrift


Übersetzung



Deutsche Inschrift
 
... Katzenstein ...
Bild

Hier liegt begraben

Die Frau Hannche(n), die Tochter von Menachem,

dem Priester, die Frau von Juda, dem Sohn Josephs.

Sie starb am 9. Aw[1] 621[2] kleiner Zählung.

 

Ihre Seele möge eingebunden sein

In das Bündel des Lebens.

 

[1] Juli/August/September

[2] 1861 (16. Juli 1861)

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 06.1 - Stern, Selig


 Selig Stern

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 6 Grab 1):

 
Hebräische Inschrift

Deutsche Inschrift



Selig Stern
22. 3.1800 - 14. 2.1899
Ruhe in Frieden

Übersetzung
Bild







Hier liegt begraben
Hosea, der Sohn des Leviten David,
geboren am 26. Adar (1) 560 (2), gestorben
am Mittwoch, den 29. (Adar) 659 (3) kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Februar/März
(2) 1800
(3) 1899


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Grabstein 06.2 - Reichardt, Rachel


 Rachel Reichardt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 6 Grab 2):

Hebräische Inschrift

bisher nicht entziffert
 
Deutsche Inschrift

Rachel Reichhardt
geb. 26. Jan. 1817
gest. 12. Mai 1874

Gewidmet von ihrer
Nichte


Übersetzung
Bild

entfällt

Anmerkung:
Sie war die Tante - wohl Schwester der Mutter - von Cäcilie Katzenstein, geb. Reichhardt, die aus Wolfhagen stammte, in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts den jüngeren Samuel Katzenstein heiratete und 1898 zusammen mit anderen Vöhler Frauen den Vaterländischen Frauenverein gründete, der hilfsbedürftige und kranke Arme mit Nahrungsmitteln und Kleidung unterstützen wollte. Es ist zu vermuten, dass ihre Tante in Vöhl bei ihr wohnte und deshalb auch auf dem Vöhler Friedhof beerdigt wurde.


© Kurt-Willi Julius; 2002

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Grabstein 07.1 - Laser, Joseph


 Joseph Laser

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 7 Grab 1):

 
Hebräische Inschrift

bisher nicht entziffert
Deutsche Inschrift

Hier ruht
Lehrer
Joseph Laser
geb. 24. Juni 1848
in Hottenbach Kr. Berncastel
gest. 21. Nov. 1906

Zu früh, zu schnell bist Du
geschieden
umsonst ist unser flehen,
Ach ruhe sanft in Gottes
Frieden
Bis wir uns jenseits
wiedersehen.
Betrauert und beweint
von den Seinen.

historisches Bild
aktuelles Bild

Hist Grab Laser Joseph
Foto im Besitz von Margie Jacobs Kenedy, Stiefenkelin von Lasers Tochter Johanna Jacobs, die es am 22.5.2010 zur Verfügung stellte [22]

Grab 7.1
© Kurt-Willi Julius; 2003

[22] Das rechte, aktuelle Foto machte Kurt-Willi Julius um 2003, das linke Foto wurde wohl in den ersten Jahren nach Lasers Tod angefertigt und stammt aus dem Besitz von Margie Jacobs Kenedy, Stiefenkelin von Lasers Tochter Johanna Jacobs, die es am 22.5.2010 zur Verfügung stellte.

Grabstein 07.2 - Mildenberg, Regina


 Regina Mildenberg

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs(Reihe 7 Grab 2):

Hebräische Inschrift

 

 



Deutsche Inschrift

Hier ruht Frau

Rahel

Mildenberg

Rückseite:

Reich war dein

Leben an Arbeit

Und Mühe

Schlafe in Frieden

Gewidmet von

ihren dankbaren Kindern

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Der gute Herr hat gemacht ... (1)
die Frau Rahel, die Tochter Raphaels.
Sie starb am ... (2)
662 (3) kleiner Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Die folgenden Wörter sind für die Verf. nicht sinnvoll zu entziffern.
(2) Dieses Datum ist für die Verf. nicht zu entziffern.
(3) 1902

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Es handelt sich um Regina Mildenberg, geb. Schönemann, geb. am 10. Mai 1825, gest. am 9. August 1902, Ehefrau von Michael Mildenberg, Mutter von Robert, Simon, Julchen, Levi und Maier.


weitere Bilder:


© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 07.3 - Külsheimer, Rosa


 Rosa Külsheimer

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 7 Grab 3):

 

Hebräische Inschrift
Grab 7.3.hebr
Deutsche Inschrift




Hier ruht
Rosa Külsheimer
geborene Maiberg
geb. 1816
gest. 1. März 1889

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
eine tüchtige Frau, die Frau
Rosa, die Tochter des Menachem.
Sie starb am 25.
Adar (1) (2)
694 (3) der kleinen Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Februar/März
(2) Dieses Wort ist für die Verf. nicht zu entziffern.
(3) 1889

 

Grab 7.3zs1
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 07.4 - Külsheimer, Selma


 Selma Külsheimer

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 7 Grab 4):

 

Hebräische Inschrift
Grab 7.3 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht
Selma Külsheimer
aus Basdorf
geb. 10. Nov. 1876 gest. 12. Juni 1900

Bei Dir Ewiger ist die Quelle
des Lebens. Psalm 36.

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
die Frau Selma, die Tochter von Pinchas
wie eine Blume war sie noch, als
der Tod (sie) raubte am
15. Siwan (1) 660 (2) der kleinen Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Mai/Juni/Juli
(2) 1900

Grab 7.3
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weitere Bilder

Grab 7.4 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 7.4zs2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 7.4zs4
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 7.4zs4
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 07.5 - Rothschild, Moritz


 Moritz Rothschild

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 7 Grab 5):

Hebräische Inschrift

Deutsche Inschrift

Hier ruht
Moritz Rothschild
geb. 28. Aug. 1833
gest. 12. Aug. 1902
Friede seiner Asche!

Mein Schild ist bei Gott
der redlichen Herzen hilft. Ps. 7.


Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Mose (1), der Sohn Aschers.
Er starb am 9. (Tag) im Aw (2) 662 (3) kleiner Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Der deutsche Name Moritz klingt so ähnlich wie der hebräische Name Mose.
(2) Juli/August/September
(3) 1902


© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder

 
© Kurt-Willi Julius; 2002

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© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.1 - Katzenstein, Emanuel

Emanuel Katzenstein

Grab auf dem jüdischen Friedhof in Vöhl

Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 1): [5]

Hebräische Inschrift
Grab 8.1 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht in Gott

Emanuel
Katzenstein
geb. 16. März 1839
gest. 22. März 1927


Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
der Grabstein eines gerechten Mannes (1).
Er lauerte auf Wahrheit
und ging mit den Frommen;
er war gerecht (im) Herzen
und haßte die Götzen.
Friede folgte (ihm) alle Tage (2).

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Hier zeigt sich, wie sehr sich die Formel "Hier liegt begraben" verselbständigt hat. Sie gehörte schon automatisch an den Anfang einer Grabinschrift, auch wenn es inhaltlich sinnlos ist.
(2) Dieser Satz könnte auch heißen: "Er folgte dem Frieden alle Tage" (d. h. sein ganzes Leben).

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Emanuel Katzenstein war der Sohn Simon Katzensteins; seine Ehefrau war Fanny, geb. Wertheim. Er gehörte zu den Honoratioren Vöhls.

Grab 8.1 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder:

Grab 8.1 zs 4
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.1 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.1 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.1 zs 7
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.1 zs 6
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.1 zs5
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.2 - Katzenstein, Fanny *1846


 Fanny Katzenstein, 1846

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 2):

 
Hebräische Inschrift
Grab 8.2 hebr

Deutsche Inschrift

Hier ruht
Fanny
Katzenstein
geb. Wertheim
geb. den 24. Dez. 1846
gest. den. 9. Nov. 1910

 

Übersetzung

Hier liegt begraben
Fanny, eine Tochter des Landes (1).
Sie verschied am 7. Cheschwan (2) 671 (3).

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) "Land" ist die Bezeichnung für Israel.
(2) Oktober/November
(3) 1910. Das jüdische Neujahr ist im Herbst, so daß die christlichen und jüdischen Jahreszahlen gegeneinander verschoben sind.

Grab 8.2 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002


weitere Bilder


Grab 8.2 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.2 zs 4
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.2 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.2 zs 5
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.3 - Külsheimer, Bendix


 Bendix Külsheimer

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs(Reihe 8 Grab 3):

 

Hebräische Inschrift



Grab 8.3.hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht in Frieden
Bendix
Külsheimer
aus Basdorf
geb. den 6. Febr. 1843
gest. den 16. April 1910

Erlöst bist Du und ruhst in Frieden,
erlöst von jeder Erdenpein,
Doch trostlos bleiben wir hienieden,
und unvergeßlich wirst Du sein.

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Pinchas (1), der Sohn Samuels.
Er verschied am 7. Nissan (2) 670 (3)

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Der deutsche Name Bendix klingt so ähnlich wie der hebräische Name Pinchas.
(2) März/April/Mai
(3) 1910

Grab 8.3
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder


Grab 8.3 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
  Grab 8.3 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3zs 4
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3 zs 5
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3.zs 6
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3zs 7
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.3 zs 8
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.4 - Kaiser, Salomon


 Salomon Kaiser

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 4):

 

Hebräische Inschrift
Grab 8.4 Heb
Deutsche Inschrift



Hier ruht in Frieden
Salomon Kaiser
geb. 19. März. 1834
gest. 18. Oktober 1908

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
ein bescheidener und rechtschaffener Mann
K (1) s(1) Salomo, Sohn von Uri Kaiser.
Er ging ein in seine Ewigkeit im hohen Alter
am Sonntag, an Simchat Thora (2),
und er wurde begraben am Dienstag, den 25. Tischri (3)
im Jahr 669 kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Dieses "K" kann wohl keine Abkürzung für "Kaiser" sein, weil hier ein anderer Buchstabe verwendet wurde.
(2) Fest der Freude an der Thora am 23. Tischri.
(3) September/Oktober
(4) 1908

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Salomon Kaiser war der Bruder von Levi Kaiser; sein Vermögen überließ der unverheiratete Mann den Kindern seines Bruders.

Grab 8.4
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder

Grab 8.4.zs1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.4 zs2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.4 zs3
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.5 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 8 Grab 5

bisher nicht entziffert

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 08.6 - Katzenstein, Samuel *1830


 Samuel 1 Katzenstein

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 6): [9]

 
Hebräische Inschrift:
Grab 8.6 hebr
Deutsche Inschrift:


Hier ruht. in Frieden
Samuel Katzenstein
geb. am 10. Mai 1830
gest. am 5. März 1909

Eine feste Burg ist die Furcht des Herrn
Spr. 14,26.

Übersetzung
Hier liegt begraben
ein Mann, der den Himmel fürchtet und fromm ist,
Samuel, der Sohn vom Rab(bi), dem Priester.
Er verschied (1) am 12. Adar (2)
im Jahr 669 (3) kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Dieses Wort ist für die Verf. nicht zu entziffern.
(2) Februar/März
(3) 1909

Grab 8.6 ©Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder:

Grab 8.6 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.6 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.6 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 08.7 - Katzenstein, Fanny *1838


Fanny Katzenstein, 1838

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 7): [2]

 

Hebräische Inschrift
Grab 8.7 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht in Frieden
Frau Fanny Katzenstein
geb. Goldwein
geb. 27. Juli 1838, gest. 4. Feb. 1906

Psalm 119
Heil dem, dessen Beistand Gott ist,
dessen Hoffnung auf den Ewigen gerichtet ist.

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
die teuere Frau
Fromt (1), die Tochter Samuels.
Sie starb am 9. Schvat (2) 666 (3) kleiner Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Da im Hebräischen keine Vokale geschrieben werden und dieser Name der Verf. unbekannt ist, sind hier nur die Konsonanten aufgeschrieben.
(2) Januar/Februar
(3) 1906

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Fanny war die erste Ehefrau von Samuel (Schmul) Katzenstein.

Grab 8.7
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder:

Grab 8.7 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.7 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.7 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.7 zs 5
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.7 zs 6  © Kurt-Willi Julius; 2002 Grab 8.7 zs 7
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.7 zs 4© Kurt-Willi Julius; 2002 Grab 8.7 zs 8© Kurt-Willi Julius; 2002  

Grabstein 08.8 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 8 Grab 8

Tafel mit Inschrift fehlt

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 08.9 - Katzenstein, Abraham

Abraham Katzenstein

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl

Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 8 Grab 9 ):

 

Hebräische Inschrift
Grab 8.9 Hebr
Deutsche Inschrift


Hier ruhet in Frieden
Abraham Katzenstein
geb. 2. April 1833
gest. 21. April 1903

Wer auf den Ewigen vertraut.
den umgiebt er mit Gnade. Ps. 31

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Abraham, der Sohn Simons
des Priesters.
Er war Schächter (1) und
erbarmte sich der Armen.
Er starb am Dienstag, den 24. Nissan (2)
663 (3) kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Für diese (zweifelhafte) Übersetzung sind der erste und dritte Buchstabe vertauscht. Anders ergibt es keinen Sinn.
(2) März/April/Mai
(3) 1903

Grab 8.9
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder:

Grab 8.9 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.9 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.9 zs 5
© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.9 zs 4
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.9.zs 7
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 8.9 zs 6
© Kurt-Willi Julius; 2002
 

Grabstein 09.1 - Katzenstein, Jehannette


Jehannette Katzenstein

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 9 Grab 1):

 
Hebräische Inschrift
Grab 9.1 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht
Jehannette Katzenstein
geb. Wertheim
geb. 6. Jan. 1850
gest. 18. Juli 1918

Der Herr erlöst in Frieden
meine Seele. Ps. 55,19

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
eine züchtige Frau.
Sie handelte gerecht.
Janett (1), die Tochter Eliesers
starb am 9. Av (2) 678 (3).

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Die hebräischen Buchstaben umgeschrieben lauten: Sch(a)in(e)t. (2) Juli/August/September
(3) 1918

Grab 9.1© ©Kurt-Willi Julius; 2002


weitere Bilder
:

Grab 9.1 zs 1
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Grab 9.1 zs 2
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Grab 9.1 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 09.2 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 9 Grab 2

Tafel mit Inschrift fehlt.

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 09.3 - Rothschild, Karoline


 Karoline Rothschild

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 9 Grab 3):

Hebräische Inschrift


Deutsche Inschrift

Hier ruht
Karoline Rothschild
geb. Lieber
geb. 24. Okt. 1840
gest. 1. Nov. 1919.

Er führet mich in Frieden
zurück in das Haus
meines Vaters. 1. Mos. 23.26
Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Klärel (1), die Tochter von Wolf Lieber (2).
Sie starb am 8. Marcheschwan (3) 680 (4) kleiner Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Die hebräischen Buchstaben umgeschrieben lauten: Kl(ä)rl.
(2) Ausnahmsweise ist hier sowohl Vor- und Nachname des Vaters aufgeführt.
(3) Marcheschwan ist eine andere Bezeichnung für Cheschwan (Oktober/November)
(4) 1919

Anmerkung von Karl-Hein Stadtler:
Karoline Rothschild war die Ehefrau von Moritz, Mutter Alfreds und Großmutter Richard Rothschilds.


© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 09.4 - Blum, Ludwig Friedrich


 Ludwig Friedrich Blum

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 9 Grab 4):

 
Hebräische Inschrift
Grab 9.4 Hebr
Deutsche Inschrift


Hier ruht
Ludwig Friedrich Blum
geb. 16. Oktober 1888
gest. 16. Dezember 1915

Übersetzung
Bild

Hier ruht
der unverheiratete Mann Juda,
der Sohn Abrahams.
Er verschied am 9. Tevet (1) 676 (2) kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Dezember/Januar
(2) 1915/16

Grab 9.4
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder:


Grab 9.4 zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 9.4.zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 09.5 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 9 Grab 5

Tafel mit Inschrift fehlt:
Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 09.6 - Alexander, Amalie


 Amalie Alexander

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 9 Grab 6):

Hebräische Inschrift
Grab 9.6. Hebräisch

Deutsche Inschrift

Hier ruht
Amalie Alexander
geb. Katzenstein
geb. 19.4.1829. gest. 3.9.1918

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt.

 

Übersetzung

Bild

Hier liegt begraben
die Frau Malchen (1), die Tochter
Simeons, des Priesters. Sie starb
am 26. Elul (2) 678 (3) kleiner Zählung.

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Die hebräischen Buchstaben umgeschrieben lauten; M(a)lch(e)n.
(2) August/September/Oktober
(3) 1918

 Grabstein 9.6
  ©Kurt-Willi Julius, 2002

weitere Bilder

Grab 9.6. zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 9.6 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002

 

Grabstein 10.1 - Schönthal, Regine


 Regine Schönthal

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 10 Grab 1):

Hebräische Inschrift

keine
Deutsche Inschrift

Hier ruht
meine liebe Mutter
Regine Schönthal
geb. Kratzenstein
geb. 26.11.1861
gest. 20.10.1933


Übersetzung
Bild

entfällt

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Regine Schönthal wohnte in Marienhagen. Sie stammte aus der Marienhagener Familie Kratzenstein, war die Frau von Moses, Mutter von Louis Schönthal.


© Kurt-Willi Julius; 2002

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© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 10.2 - Mildenberg, Regine


 Regine Mildenberg

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 10 Grab 2):

Hebräische Inschrift

Deutsche Inschrift

Hier ruht
unsere innigstgeliebte
gute Mutter
Frau Regine Mildenberg
geb. Speyer
geb. 20. Feb. 1855
gest. 5. Juli 1923
Ruhe sanft

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
die geachtete und teuere Frau
die Krone ihres Mannes
und die Zierde ihrer Söhne (1).

Ihre Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Diese Formulierung findet sich häufig auf Frauengrabsteinen (Vgl. Baumann, Arnulf (Hg.): Der jüdische Friedhof. Friede über Israel, Zeitschrift für Kirche und Judentum, Beiheft 1 - Juni 1989, S. 16).

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Sie war die Ehefrau von Robert, die Mutter von Recha und Moritz Mildenberg. Da sie nur diesen einen Sohn hatte, wirkt die hebr. Grabinschrift - "Söhne" - nicht angemessen, macht aber die Anmerkung der Übersetzerin deutlich, dass dies eine sehr häufige Formulierung auf Grabsteinen für Frauen war - so häufig, dass man sie nicht mehr sorgfältig überprüfte.

 

weitere Bilder


© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002



© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 10.3 - Franckenthal, Hermann Hirsch

Hermann Hirsch Franckenthal

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl

Link Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 10 Grab 3):

 

Hebräische Inschrift
Grab 10.3 hebr
Deutsche Inschrift

Hier ruht in Gott
mein lieber Mann,
unser guter Vater
Hermann Franckenthal
geb. 3. Nov. 1858
gest. 20. Okt. 1920

Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
Naftali (1), der Sohn Isaaks.
Er starb am 8. Marcheschwan (2) 68l (3) kleiner Zählung.

Seine Seele möge eingebunden sein in das Bündel des Lebens.

(1) Der Name "Naftali" hängt mit dem Verb ptl zusammen, ringen, kämpfen. Hermann bedeutet "der Krieger". Hier ist die Verwandtschaft zwischen den beiden Namen keine lautmalerische, sondern eine inhaltliche.
(2) Marcheschwan ist eine andere Bezeichnung für Cheschwan (Oktober/November)
(3) 1920

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Hermann Frankenthal war der Ehemann von Emma, Vater von Bertha und Sophie. Er fand den Tod bei einem Postkutschenunglück in Herzhausen.

Grab 10.3
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder

Grab 10.3 zs1© Kurt-Willi Julius; 2002 Grab 10.3zs2© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 10.3 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002

 

 

Grabstein 10.4 - unbekannt

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs Reihe 9 Grab 2

Tafel mit Inschrift fehlt.

Hebräische Inschrift
Übersetzung


Deutsche Inschrift
Bild

entfällt


©Kurt-Willi Julius 2002

Grabstein 10.5. - Mildenberg, Amalie


 Amalie Mildenberg, 1858

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 10 Grab 5):

Hebräische Inschrift
Deutsche Inschrift
keine
Hier ruht in Frieden
meine liebe Mutter
Amalie
Mildenberg
geb. 19. Okt. 1858
gest. 12. Sept. 1921

Gewidmet von ihrer
Tochter Frieda
Übersetzung
Bild

entfällt

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Amalie Mildenberg war die Tochter von dem Schreiner Simon Mildenberg und wohnte unverheiratet in der Mittelgasse. Sie ist nicht identisch mit der gleichnamigen Ehefrau von Salomo, Mutter von Max und Rosalie Mildenberg.


© Kurt-Willi Julius; 2002 


weitere Bilder


© Kurt-Willi Julius; 2002

© Kurt-Willi Julius; 2002

Grabstein 11.1 - Mildenberg, Levi


 Levi Mildenberg

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 11 Grab 1):

Hebräische Inschrift
Deutsche Inschrift
keine
Hier ruht
unser lieber Vater
Levi Mildenberg
geb. 14. Aug. 1853
gest. 3. April 1935

Gewidmet
von seinen Söhnen
Übersetzung
Bild

entfällt


Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Levi war der Sohn Michaels, Vater von Max, Hermann, Sally und Albert. Er war Metzger und hatte sein Geschäft in der Mittelgasse, im Haus neben der Synagoge.


© Kurt-Willi Julius; 2002 

Grabstein 11.2 - Mildenberg, Salomon


 Salomon Mildenberg

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 11 Grab 2):

Hebräische Inschrift
Deutsche Inschrift
keine
Hier ruht
Salomon
Mildenberg
geb. 29. Juni 1857
gest. 31. Januar 1934
Übersetzung
Bild

entfällt

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Salomon war der Sohn Michaels, Vater von Max und Rosalie Mildenberg und hatte ein Geschäft in der Mittelgasse. Er wohnte im Haus oberhalb der Synagoge.


© Kurt-Willi Julius; 2002

 

Grabstein 11.3 - Frankenthal, Bernhard

Bernhard Frankenthal

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl

Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs (Reihe 11 Grab 3):

Hebräische Inschrift
Deutsche Inschrift
Grab 11.3 hebr
Hier ruht in Frieden
mein geliebter Gatte
und guter Vater
Bernhard Frankenthal
geb. 15. März 1863
gest. 22. März 1934
Übersetzung
Bild

Hier liegt begraben
ein guter Mann;
er ging geradeaus auf allen
seinen Wegen: Issachar, der Sohn
Jesuels (1). Er starb am 7. Nissan (2) 694 (3)

Seine Seele möge eingebunden sein
in das Bündel des Lebens.

(1) die hebräischen Buchstaben umgeschrieben lauten: J(e)schuel
(2) März/April/Mai
(3) 1934

Anmerkung von Karl-Heinz Stadtler:
Bernhard Frankenthal war der Sohn Seligs und Vater von Beate und Ida Frankenthal. Er wohnte auf dem Schulberg.

Grab 11.3
© Kurt-Willi Julius; 2002

weitere Bilder

Grab 11.3 zs1
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 11.3 zs3
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 11.3 zs2
© Kurt-Willi Julius; 2002

 

Grabstein 11.4 - Blum, Frida

Frida Blum

Grab auf dem jüdischen Friedhof Vöhl 
Link: Dokumentation des jüdischen Friedhofs
(Reihe 11 Grab 4):

Hebräische Inschrift
Deutsche Inschrift
 Keine vorhanden.

Frida Blum
geb. Stiefel
ge. 25. Nov. 1855
gest. 11. Sept. 1933

Nach Mühe und Arbeit
zum
ewigen Frieden

 
Grab 11.4. zs 1
© Kurt-Willi Julius; 2002​

© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 11.4 zs 2
© Kurt-Willi Julius; 2002
Grab 11.4 zs 3
© Kurt-Willi Julius; 2002  
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